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(...) Wie Sie bereits erwähnt haben gibt es zu dem Thema eine Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen. Entgegen Ihren Darstellungen geht allerdings aus einer aktuellen Studie des Umweltbundesamts hervor, dass es bei Windkraftanlagen, die einen Abstand von 400m zu Wohngebieten einhalten, zu keinen gesundheitsschädigenden Auswirkungen kommt. (...)
(...) An den Gewinnen der der Windenergieanlagen sollten die Gemeinden in unmittelbarer Umgebung beteiligt sein. (...)
(...) Das Grundproblem der schwankenden Verfügbarkeit der Erneuerbaren Energien ist (noch) unlösbar. (...) Jeder weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg wird die negativen Folgen der Energiewende für unser Land weiter verschärfen. Die vom Zufall abhängigen Produktionsspitzen aus den Erneuerbaren Energien müssen kostenpflichtig ins Ausland entsorgt werden. (...)
(...) Die CDU hält am grundsätzlichen energiepolitischen Ziel, dass die Regelungen des EEG nur solange Bestand haben dürfen, bis bei den jeweiligen Energieträgern eine Rentabilität auch ohne Förderung erreicht ist, fest. Derzeit gibt es noch zu viele planwirtschaftliche Elemente in der Energiewirtschaft, gerade auch im Bereich des EEG mit seinen zahlreichen Ausnahmetatbeständen. Deswegen muss der in diesem Jahr erneut anstehenden Novelle eine sehr viel deutlicher marktwirtschaftliche Ausrichtung zu Grunde gelegt werden. (...)
(...) Das schafft Arbeitsplätze, denn besonders viele Firmen und Zulieferer der Wind- und Solarindustrie haben ihren Sitz in Baden-Württemberg. Mit der Neufassung des Landesplanungsgesetzes haben wir die jahrelange Blockade der Windenergie in Baden-Württemberg aufgehoben, sodass nun hunderte Windkraftanlagen im Land geplant und gebaut werden. Mit einer Vielzahl von Fördermaßnahmen und Pilotprojekten – beispielsweise Batterieforschung zur Speicherung von Wind- und Solarenergie – bringen wir den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voran. (...)