(...) Deutschland steht Kuba gegenüber für einen "Dialog ohne Vorbedingungen". Ganz wichtig ist es uns, dass die Kubanerinnen und Kubaner selber bestimmen, wie die Zukunft ihres Landes aussehen soll und welcher Weg dabei eingeschlagen wird. (...)
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(...) Dies bedeutet nicht, dass ich alle Methoden oder dahinter stehenden Ideologien befürworte. Anschläge gegen unbeteiligte Zivilisten egal ob in Bagdad oder Kabul, Madrid oder London lehne ich strikt ab. Ebenso kritisiere ich den engstirnigen Nationalismus oder rückständige religionsbasierte Moralauffassungen vieler Gruppierungen, die heute im Nahen Osten aktiv sind. (...)
(...) Auch heute gibt es weltweit noch viele Menschen, die sich, teils unter Gefährdung des eigenen Lebens, dafür einsetzen, in ihrem Land demokratische Mitbestimmungsprozesse zu initiieren. Diese Tatsache sollten Sie in Ihre Überlegungen mit einbeziehen. (...)
(...) Ihre Enttäuschung darüber, dass ich mich "bei nahezu allen Abstimmungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr enthalten" habe, nehme ich zur Kenntnis. Anders als Sie vermuten, habe ich mir die Entscheidungen über mein Abstimmungsverhalten nicht leicht gemacht. (...)
(...) Die Bundesregierung ist bereit, den Dialog mit Ruanda wieder aufzunehmen, sobald das Land die von ihm selbst geschaffenen Hindernisse wieder ausgeräumt hat. Dabei kann die Bundesregierung, nicht zuletzt im Hinblick auf die Rolle, die Ruanda bei der Stabilisierung des Ostkongo zu spielen haben wird, kein Interesse daran haben, die Situation von sich aus zu verschärfen. (...)
(...) Die Bundesregierung ist bereit, den Dialog mit Ruanda wieder aufzunehmen, sobald das Land die von ihm geschaffenen Hindernisse ausgeräumt hat. Dabei kann die Bundesregierung, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Rolle, die Ruanda bei der Stabilisierung des Ostkongo zu spielen haben wird, kein Interesse daran haben, die Situation von sich aus zu verschärfen. (...)