(...) Und ich persönlich halte sehr viel von Entrümpelung des Lebens, Qualität der Produkte, regionalen und kurzen Wertschöpfungsketten und bin, wie sich hieraus leicht ablesen lässt, eine Unterstützerin der Ideen für eine gemeinwohlorientierte und Postwachstumsökonomie. (...)
Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch
(...) - Zusätzlich soll jährlich eine Sonntagsöffnung je Stadtbezirk ermöglicht werden, wenn dies kommunalen Entwicklungszielen dient. (...)

(...) Der Sonntag stellt für mich in einer kommerzialisierten Welt ein sehr hohes Kulturgut dar und muss daher auch dementsprechend geschützt werden. Als Mitglied einer Partei, die auf den christlichen Grundwerten basiert und auch agiert, ist der Mensch für mich nicht nur eine Marionette der ökonomisierten Welt. Es gibt die Regelung, die auch Sie ansprechen, an vier Sonntagen im Jahr einen solchen verkaufsoffenen Tag durchzuführen. (...)
(...) Denn der Arbeitnehmer*innenschutz ist hier höher zu bewerten als die Profitmaximierung der Unternehmen. Allerdings könnte ich es als Kompromiss mittragen, wenn die Verkaufsoffenen Sonntage auf vier begrenzt blieben, allerdings diese nicht gemeindeweit identisch umgesetzt werden müssen. So halte ich es durchaus für möglich, dass einzelne Unternehmen an gemeindeweiten Verkaufsoffenen Sonntagen nicht teilnehmen, und als "Ersatz" etwa das 10-jährigen Bestehen als einen individuellen Verkaufsoffenen Sonntag deklarieren. (...)
(...) hat 6 Tage die Woche und gut 12 Stunden geöffnet. Da ist es für jeden möglich, seinen Einkauf ungestresst zu erledigen. Zudem zeigte sich im Laufe der Jahre auch,dass trotz längerer Öffnungszeiten nicht mehr, sondern lediglich zu anderen Zeiten eingekauft wird. (...)