Vor diesem Hintergrund ist mir die klare Abgrenzung wichtig: Komplementäre Verfahren können eine individuelle Rolle spielen, die Grundlage der Regelversorgung muss jedoch die wissenschaftlich überprüfte Medizin bleiben.
Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de
Die Debatte rund um die Homöopathie ist sicher nicht einfach. Offen gesagt kann ich Ihr Anliegen und Ihre Schilderungen sehr gut nachvollziehen. Die Entscheidung zur Homöopathie auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Hannover im November 2025 bedaure ich persönlich sehr.
Wenn Menschen komplementäre Behandlungsmethoden bevorzugen oder ergänzend nutzen möchten, dann spricht aus meiner Sicht nichts dagegen.
Zum Einen gibt es sichthaltige Argumente für den klar evidenzbasierten Ansatz der Schulmedizin.
Die Entscheidung, Homöopathie als Zusatzleistung der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen liegt auf Bundesebene, nicht beim Land Baden-Württemberg.
Nachfrage ernst nehmen, Standards sichern: Heilpraktiker als Teil der Versorgung – aber mit klaren Qualifikationsgrenzen und Patientenschutz.