(...) Meiner Auffassung nach müssen wir die Arbeitsbedingungen im Handel verbessern. Im Übrigen glaube ich nicht, dass - wie oft behauptet - weitere Sonntagsöffnungen den stationären Einzelhandel gegenüber dem Online-Handel stärken.
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(...) Das rein wirtschaftliche Umsatzinteresse der Ladeninhaber oder das Shopping-Interesse potenzieller Käufer darf grundsätzlich nicht genügen, um Ausnahmen vom Sonntagsschutz zu rechtfertigen. Wir wollen keine Gleichstellung der sonn- und feiertäglichen Verhältnisse mit den Werktagen. (...)
(...) Und ich persönlich halte sehr viel von Entrümpelung des Lebens, Qualität der Produkte, regionalen und kurzen Wertschöpfungsketten und bin, wie sich hieraus leicht ablesen lässt, eine Unterstützerin der Ideen für eine gemeinwohlorientierte und Postwachstumsökonomie. (...)
(...) - Zusätzlich soll jährlich eine Sonntagsöffnung je Stadtbezirk ermöglicht werden, wenn dies kommunalen Entwicklungszielen dient. (...)

(...) Der Sonntag stellt für mich in einer kommerzialisierten Welt ein sehr hohes Kulturgut dar und muss daher auch dementsprechend geschützt werden. Als Mitglied einer Partei, die auf den christlichen Grundwerten basiert und auch agiert, ist der Mensch für mich nicht nur eine Marionette der ökonomisierten Welt. Es gibt die Regelung, die auch Sie ansprechen, an vier Sonntagen im Jahr einen solchen verkaufsoffenen Tag durchzuführen. (...)