(...) DIE LINKE will untere und mittlere Einkommen entlasten und sehr hohe Einkommen stärker besteuern. Als Faustregel gilt: Wer als Single mit Steuerklasse I weniger als 7.100 Euro im Monat brutto hat, zahlt nach unserem Steuerkonzept weniger Steuern, wer mehr verdient, zahlt mehr Steuern. Wir wollen zu einem Spitzensteuersatz wie zu Zeiten Helmut Kohls zurück, der damals bei 53 Prozent lag. (...)
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(...) Ich denke, dass wir einen guten Koalitionsvertrag verhandelt haben. Wir müssen nun gemeinsam die sozialdemokratischen Verhandlungserfolge in konkrete Politik für die Menschen umsetzen. Gleich zu Beginn werden wir beispielsweise das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit auf den Weg bringen. (...)
(...) Die Frage, wann jemand als arm oder reich gilt, lässt sich aber nicht ausschließlich am Jahresdurchschnittseinkommen festmachen. Nach Definition der Europäischen Union, die sich auch das Statistische Bundesamt in Deutschland zu eigen gemacht hat, ist Armut dann gegeben, wenn eines oder mehrere der drei Kriterien „Armutsgefährdung“, „erhebliche materielle Entbehrung“ und „Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung“ vorliegen. Erläuterungen und genaue Zahlen finden Sie auf der Seite des Statistischen Bundesamtes, welches am 8. (...)

(...) die Schere zwischen Arm und Reich wird nicht nur weltweit immer größer, sondern auch in Deutschland [4]. Die acht reichsten Menschen der Welt hatten 2016 mindestens ein Vermögen von 426 Milliarden US-Dollar [5]. (...)