(...) Leider muss man feststellen, dass Herr Lauterbach –Herr Lauterbachere ausgewiesene Gesundheitsexperten der SPD – sich bei der Entscheidung über die Gesundheitsreform Anfang 2007 im Gesundheitsausschuss krank gemeldet und durch Parteisoldaten ersetzen lassen hat. Es nützt wenig, sich in der Öffentlichkeit gegen die Reform zu wenden und dann bei den Abstimmungen zu fehlen. (...)
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(...) in der Gestaltung seiner Lebensstile - und seiner Lebensrisiken - sollte jeder Mensch frei sein und bleiben, so lange er andere nicht gefährdet. Mir geht es vor allem darum, Jugendliche und Erwachsene in die Lage zu versetzen, sich bewusst für oder gegen das Rauchen entscheiden zu können und denjenigen, die aufhören wollen, alle Hilfen anzubieten, damit sie dies schaffen. Sie möchten die Darstellung von Rauchereignissen generell gesetzlich verbieten lassen; ich denke, man sollte zwischen Werbung für Tabakprodukte und und künstlerischen Fernsehproduktionen differenzieren: Tabakwerbung versucht bewusst, von den Gesundheitsgefahren abzulenken und ein Produkt zu verkaufen, indem das Rauchen mit angenehmen Dingen verbunden wird; bei künstlerische Fernsehproduktionen steht dieses Motiv nicht im Vordergrund. (...)
(...) Ihre Befürchtungen kann ich gut verstehen, werde mich aber nur wiederholen können. Es liegen über die wenigen konkreten Angaben des Deutschen Hanfverbandes hinaus noch keine weiteren Meldungen vor. (...)
(...) Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mir die Auffassungen der Branche automatisch zueigen mache. Grundsätzlich halte ich wenig von Maßnahmen eines politischen Boykotts oder von Verboten, weil ich der Auffassung bin, dass es der mündige Bürger selbst entscheiden kann, ob er Tabak oder Alkohol konsumieren möchte. Selbstverständlich trete ich für einen konsequenten Nichtraucherschutz sowie insbesondere eine Verbesserung des Jugendschutzes ein. (...)