(...) „Scheinselbständigkeit ist unsolidarisch und muss bekämpft werden. Sozialversicherungsbeiträge zu umgehen, bedeutet unsere sozialen Sicherungssysteme zu schwächen und die Scheinselbständigen einem Altersarmutsrisiko auszusetzen. (...)
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(...) Tag gilt. Denn dann sind Zeitarbeitsbeschäftigte auch nicht mehr „günstiger“ als Festangestellte für Arbeitgeber. (...)
(...) Eine Senkung der Lebensarbeitszeit angesichts des aktuellen Bedarfs an Arbeitskräften und dem Wunsch der Bevölkerung nach weiterer Steigerung des Konsums und des Lebensstandards sehe ich auch nicht als sinnvoll an. In diesem Zusammenhang sehe ich auch Ihre Frage nach der Altersarmut und Beteiligung an der Wertschöpfung: Letztlich sehe ich eine Lösung darin, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer heute (unter Konsumverzicht) Geld zurücklegen, selbst über Aktienfonds zu Anteilseignern werden und so an der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung über ihr eigenes Gehalt hinaus beteiligt werden. (...)
(...) Sehr geehrter Herr Günther, ich habe nur einige wenige Gedanken zum Bedingungslosen Grundeinkommen angeführt. Wenngleich ich das Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens in der Politischen Theorie als höchst interessant empfinde, so bewerte ich es in der konkreten Umsetzung jedoch als realitätsfern. Da wir Sozialdemokraten uns aber neuen Ideen nicht verwehren, haben wir das Konzept des Chancenkontos angeführt. (...)
(...) Mein Ziel ist, dass dieser technische Fortschritt auch endlich den Menschen nützt, statt Sie gegeneinander auszuspielen. Daher soll dieser Fortschritt regelmäßig zur Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich führen. (...)