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(...) Im Freistaat Sachsen, meiner Heimat, hat das Land, die unionsgeführte Staatsregierung, die Bundeskürzungen im Übrigen aufgefangen. Aber: Objektiv ist es so, dass, egal aus welchen Gründen Kinderlosigkeit der Fall ist, die Familien die Zukunftslasten tragen. Ich halte es für gerecht, dies auszugleichen. (...)
(...) Aber nur zum Teil. Selbst wenn alle Jüngeren aus den geburtenschwachen Jahrgängen der letzten drei Jahrzehnte gute Arbeit haben, wird dann, wenn die sehr geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge ins höhere Alter kommen, etwa ab 2025, das Sozialversicherungssystem zusammenfallen. Das wollen wir vermeiden. (...)
(...) Verallgemeinerungsfähig sind sie gleichwohl nicht. Und ich meine, sie taugen auch nicht dazu, in Bausch und Bogen eine Entscheidung gegen Kindern begründen zu können. Gleichwohl ist das Ihre freie Entscheidung. (...)
(...) Zum zweiten Teil: Natürlich kann man den Systemwechsel weg vom umlagefinanzierten System ins Spiel bringen. Ich denke aber, das bewährte System funktioniert im Grunde gut. (...)