(...) Generell sei eine bessere Bezahlung Voraussetzung, um mehr junge Frauen zu motivieren, diesen wichtigen Beruf zu ergreifen. Wir verweisen auch auf die hohe Arbeitsbelastung der Hebammen und zudem gebe es für junge Frauen in diesem Beruf kaum Teilzeit-Möglichkeiten, was aber nötig sei, wenn diese selbst kleine Kinder haben. (...)
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Sehr geehrte Frau P.,
(...) Ich setzte mich dafür ein, dass wieder mehr Kreißsäle zur Verfügung und vor allem auch im ländlichen Raum in erreichbarer Nähe stehen, dass Hebammen wieder vermehrt eingestellt werden und es für freiberufliche Hebammen geringere Haftpflichtbeiträge (beispielsweise durch Subventionen seitens der Krankenkassen und des Staates) gibt. Ziel muss es sein, dass eine werdende Mutter immer die Wahl hat, ob sie eine Hausgeburt oder eine im Krankenhaus haben möchte, ausgenommen natürlich Geburten die ambulant nicht betreut werden können, z.B. Kaiserschnitte. (...)
Sehr geehrte Frau P.,
(...) Ende 2015 wurde zwischen dem auch bislang im Markt befindlichen Versicherungskonsortium und dem DHV eine Verlängerung des bestehenden Gruppenvertrages bis Mitte 2018 unterzeichnet. Damit ist erstmals wieder eine mehrjährige Absicherung der freiberuflichen Hebammen gewährleistet. (...)
(...) Vor allem die Frage der steigenden Haftpflichtbeiträge, die bedrohliche Ausmaße angenommen hatte, haben wir entschärft. Die Krankenkassen müssen nun steigende Haftpflichtprämien bei der Vergütung von Hebammen mit Geburtshilfe berücksichtigen. Auch Hebammen mit nur wenig betreuten Geburten pro Jahr werden durch zusätzliche finanzielle Mittel gestützt, um die Kosten durch die Haftpflichtversicherung tragen zu können. (...)