(...) Von einer Halbierung der Klassen verspreche ich mir nicht den gewünschten positiven Effekt, weil ich das Problem nicht in einer fehlenden Lerneffizienz sehe, sondern in dem starren Festhalten an einem Lehrplan, der gerade nicht auf das einzelne Kind als Individuum zugeschnitten sein kann, sondern nur auf ein statistisch berechnetes Durchschnittskind. Mit der Orientierung an einem Durchschnitt aber werden wir unseren Kindern, deren Kreativität und Individualität, nicht gerecht. (...)
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(...) Der Beamtenstatus der Lehrer ist ferner deshalb aufrecht zu erhalten, weil Kernbestandteile des sozialstaatlichen Bildungsauftrags über die beamtenrechtlichen Pflichten abgesichert werden müssen. Dazu zählt vor allem die Sicherung eines verlässlichen Schulangebots durch das nur für Beamte geltende Streikverbot sowie die Sicherung der pädagogischen Freiheit und die verantwortliche Wahrnehmung des öffentlichen Erziehungsauftrags. (...)
(...) die Einrichtung von Kooperationsklassen ist begrüßens- und unterstützenswert. (...) Gerade in Kooperationsklassen spielt aber die Klassenstärke eine besondere Rolle. (...) Die SPD strebt maximale Klassenstärken von 25 in den Regelklassen an; in Kooperationsklassen dürfen es nicht mehr als 20 Schülerinnen und Schüler sein. (...)
(...) Auf diese Weise könnten auch viele Elemente der Waldorfpädagogik in staatliche Schulen einziehen, möglicherweise sogar staatliche Waldorfschulen entstehen. Ein Wettbewerb verschiedener Unterrichtsformen innerhalb der staatlichen Schulen wäre m.E. (...)
(...) Erstens erwarten wir einen Ansturm an Studierenden, die insbesondere durch den doppelten Abiturjahrgang im Jahr 2011 einen Höchststand erreichen wird. Zweitens ist die Quote der Abiturienten, die sich für ein Studium entscheiden, in Bayern im internationalen Vergleich immer noch zu niedrig und in vielen Bereichen - insb. im Ingenieurwesen, den Maschinenbauern etc. (...)