Sehr geehrter Herr Scheibert,
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(...) herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Unsere Lösung nach dem Wegfall des Zivildienstes wäre eine andere als der Bundesfreiwilligendienst (BFD) als ein staatlich gesteuerter Dienst gewesen. Als SPD-Bundestagsfraktion haben wir uns mit verschiedenen Initiativen dafür eingesetzt, die bestehenden Jugendfreiwilligendienste FSJ und FÖJ stärker zu fördern und Doppelstrukturen in den Freiwilligendiensten zu vermeiden. (...)
(...) Trotzdem sagen wir: Wir haben ein starkes politisches und wirtschaftliches Interesse daran, dass die Euro-Zone stabilisiert wird und kein Land die Währungsunion verlässt. Der Austritt eines Landes aus der gemeinsamen Währung in Verbindung mit einem ungeordneten Staatsbankrott, z. (...)
(...) Gäbe es diese Kredite nicht, wäre Griechenland bereits insolvent. Dies würde mit großer Wahrscheinlichkeit die Insolvenz weiterer Länder nach sich ziehen. (...)
(...) Jedoch stößt die einfache Berechnung hier schon an ihre Grenzen. Denn das BIP misst ja nichBIPur den quantitativen Ausstoß, sondern den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft. Das heißt, selbst wenn es eine Verdopplung der Wirtschaftsleistung in 23,45 Jahren gäbe (was ich persönlich für unwahrscheinlich halte, die Zeitreihen deuten eher auf einen linear gleichbleibenden, aber nicht mehr exponentiellen Bestandszuwachs hin, der sich in einem langsamer wachsenden BIP pro Kopf niederschlägt), würde das nicht automatisch bedeuten, dass dann doppelt so viele Autos produziert würden. (...)