(...) Die Suche nach einem sicheren Endlager für Atommüll muss auf jeden Fall vorangetrieben werden, denn die Generation, die die Kernkrafttechnologie nutzt, sollte sich auch um die Lagerung des anfallenden Mülls sorgen. Die Kosten für die Endlagerung radioaktiver Abfälle tragen laut Gesetz und entsprechend dem Verursacherprinzip die Erzeuger bzw. Ablieferer radioaktiver Abfälle, zum Beispiel die Kernkraftbetreiber. (...)
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(...) in Bezug auf den kommerziellen Stromhandel war Deutschland jahrelang Netto-Exporteur für Strom. Nach Inkrafttreten des dreimonatigen Moratoriums hat sich dieser Trend geändert und Deutschland hat eine Rolle als Netto-Importeur eingenommen. (...)
Sehr geehrter Herr Rixen,
(...) Unabhängig von den Klagen gegen die vor der Japan-Katastrophe beschlossene Laufzeitverlängerung ist die Diskussion nach den schockierenden Ereignissen nichtsdestoweniger eine andere: Als einziges Land bemüht sich Deutschland derzeit um einen schnellstmöglichen, vollständigen Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie. Dies beinhaltet freilich eine vorbehaltlose und realistische Prüfung der Laufzeiten unserer Kernkraftwerke. (...)

(...) Das Thema ist sehr komplex, das war es schon immer. Dass Atomstrom auf Basis der bisherigen Kostenstruktur, beispielsweise der bilanziellen Abschreibung der Kraftwerke relativ preiswerter ist, und dass es Marktmechanismen gibt, wenn Strom knapp wird, ist ebenso klar, wie die Tatsache, dass letztlich nur zumindest eine europäische Lösung sinnvoll ist, Stichwort Temelin und Cattenom beispielsweise. Gleichwohl haben wir nach der Katastrophe von Fukushima eine neue Lage. (...)
Sehr geehrter Herr Matthes,
danke für Ihre Zuschrift. Frau Göring-Eckardt teilt Ihre Haltung gegenüber dem Islam nicht.
Mit freundlichen Grüßen,
Büro Katrin Göring-Eckardt