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(...) Und zwar nicht erst sein Fukushima. Einer der Gründe dafür ist, dass wir die radioaktive Belastung unserer Umwelt und insbesondere unserer Lebensmittel so gering wie möglich halten wollen. Dementsprechend wollen wir auch die Grenzwerte so festlegen, dass eine Gefährdung in etwa der durch die natürliche Strahlenbelastung entspricht. (...)
(...) Die Grenzwerte für die radioaktive Belastung in den Lebensmitteln sind in der EU - und damit auch in Deutschland - deutlich höher als in Japan und in vielen anderen Ländern. Das ist ein untragbarer Zustand, denn wenn es sogar Japan mit seiner radioaktiven Verseuchung durch Fukushima schafft, seine niedrigen Grenzwerte einzuhalten, um wieviel mehr wäre es Europa! (...)
(...) Meiner Kenntnis nach werden die Grenzwerte hinsichtlich der radioaktiven Belastung für Nahrungsmittel auf EU-Ebene festgelegt und gelten dann EU-weit. Im letzten Jahr wurden die Grenzwerte für die erlaubte Belastung von Importen aus Japan von der EU gesenkt, also verschärft. (...)
(...) unserer Rostocker Uniklinik und ihrer Beschäftigten ist für mich ein wichtiges Thema. (...) Für mich geht es bei der Krankenhausfinanzierung im wesenlichen um folgende Ziele: Die Sicherstellung der medizinisch notwendigen Gesundheitsversorgung für alle Menschen, gute Arbeitsbedingungen und eine anständige Bezahlung für die Beschäftigten sowie eine wirtschaftliche Leistungserbringung durch die Krankenhäuser. (...)
(...) vielen Dank für ihre Anfrage. Grundsätzlich teile ich ihre Meinung und sehe darüber hinaus in der unzureichenden Krankenhausfinanzierung eines der größten Finanzprobleme unseres deutschen Gesundheitssystems. Verantwortlich für den enormen wirtschaftlichen Druck, der auf den Krankenhäusern lastet, sind in der Regel unzureichende Finanzierungsmittel und ein fehlendes leistungsgerechtes Finanzierungskonzept. (...)