Ich wohne im Weitlingkiez. Die Verkehrssituation in der Lückstraße ist für Fußgänger und vor allem auch Radfahrer (Schulkinder!) sehr unbefriedigend. Haben Sie Vorschläge zur Verbesserung?

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Achim Jedelsky
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Frage von Cordula M. •

Ich wohne im Weitlingkiez. Die Verkehrssituation in der Lückstraße ist für Fußgänger und vor allem auch Radfahrer (Schulkinder!) sehr unbefriedigend. Haben Sie Vorschläge zur Verbesserung?

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Antwort von Volt

Hallo Frau M.,

vielen Dank für Ihre Frage - die ich mir tatsächlich als Anwohner ebenfalls schon häufig gestellt habe.

Ich bin hier voll im Einklang mit dem Programm von Volt, wir wollen die Verkehrssituation für alle Beteiligten verbessern und ausgewogen gestalten. Das heißt für mich nicht Fahrrad gegen Auto, sondern ein Verkehrsnetz aufzubauen, das für alle Bürger*innen angenehm und vor allem sicher ist. Bei Volt heißt das 'Vision Zero' - also das Ziel keine Verkehrstoten in der der Stadt zu haben. Eigentlich etwas, das selbstverständlich seinen sollte. Unser Vorbild Helsinki hat das 2024 zum erste Mal geschafft.

Das erreicht man, durch die konsequente Trennung unterschiedlicher Verkehrsspuren - also Auto, Fahrrad, Fußgänger. Außerdem Tempo 30 dort wo es möglich ist - auf jeden Fall vor Schulen und Kitas. Und eine Grüne Welle durch Smarte Ampeln, die ihre Schaltung dem Verkehrsaufkommen anpassen. Hier betone ich nochmal, dass das keine Politik gegen das Auto sein soll, sondern dass wir eine bessere Balance zwischen den Verkehrsarten herstellen wollen. In einer Stadt, die Jahrzehnte durch das Auto geprägt wurde, heißt dass aber auch, dass das Auto Raum an das Fahrrad abgeben muss.

Was heißt das nun für die Lückstraße? Da es sich bei der Lückstraße um eine Straße handelt, die zum übergeordneten Straßennetz von Berlin gehört ist, unterliegt sie der Senatsverwaltung. Für viele ist diese Straße eine wichtige Durchfahrtsstraße und somit nicht nur für unseren Kiez relevant. Hier wünsche ich mir eine Verbesserung der Gesamtsituation, einschließlich der Schlichtallee und Hauptstr., die ja permanent verstopft sind. Reine punktuelle Änderungen, verschieben das Problem nur an eine andere Stelle.

Auf der Seite des Bezirks Lichtenberg sehe ich die Möglichkeit über die Bewirtschaftung oder Umgestaltung des Parkraums mehr Platz für das Fahrrad zu schaffen. Hier müssen aber auch die Bedürfnisse der Anwohner und Geschäft mit abgewogen werden. Aber ich denke die Verbesserung dieser Situation ist im Interesse aller Beteiligten.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Achim Jedelsky

 

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