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Wie erklären Sie sich die aktuelle Kürzung in der psychotherapeutischen Versorgung?

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Andreas Mattfeldt
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Frage von Hanna S. •

Wie erklären Sie sich die aktuelle Kürzung in der psychotherapeutischen Versorgung?

Sehr geehrter Herr Mattfeldt,

Ich wende mich am heutigen Morgen mit der oben gestellten Frage an Sie, da ich Ihrem Wahlkreis angehöre und nicht nachvollziehen kann, mit welcher Begründung und welcher Rechtfertigung Sie diese Kürzung in der psychotherapeutischen Versorgung vertreten? Ich selbst bin Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis und werde seit Jahren mit Anfragen und großer Not überrannt! Und nun heißt es, dass unsere Behandlung weniger Wert ist? Es macht mich fassungslos und gibt mir ein Gefühl der Abwertung meines Berufes als auch ein Gefühl der Abwertung für jeden psychisch kranken Menschen in unserer Gesellschaft! Wie stellen Sie sich die zukünftige Versorgung, besonders für unsere kleinen Mitbewohner_innen in unserer Gesellschaft vor? Erfahren gesetzlich versichtere Menschengruppen nicht schon genug Benachteiligung?
Ich erwarte mit Neugierde Ihre Stellungnahme
Mit freundlichen Grüßen
Hanna S.

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Antwort von CDU

Sehr geehrte Frau S.,

ich beteilige mich nicht an Seiten wie abgeordnetenwatch etc., da Bürgerinnen und Bürger sich jederzeit gern direkt an mich wenden können: Per Telefon, schriftlich, per E-Mail, via Facebook, auf öffentlichen Veranstaltungen oder aber klassisch in einer meiner Bürgersprechstunden im Wahlkreis. Meine Mitarbeiter und ich kümmern uns, um die Anfragen sachgerecht und zügig zu beantworten.

„Abgeordnetenwatch“ allerdings vermittelt (angebliche) Bürgeranfragen, deren Echtheit nicht überprüfbar ist. Missbrauch durch Lobbygruppen liegt hier nicht fern. Eine solche Vermittlungsinstanz sehe ich skeptisch. Wer sich direkt an mich wendet, erhält eine unmittelbare Antwort zur Sache.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Mattfeldt

Anmerkung der Redaktion
abgeordnetenwatch.de ist eine von vielen Möglichkeiten, um mit Abgeordneten in Kontakt zu treten. Bürgersprechstunde oder das Gespräch am Infostand will und kann das Portal nicht ersetzen. Sehr wohl kann es aber einen öffentlichen Dialog zwischen Bürger:innen und ihren Abgeordneten in Gang bringen, der zudem in einem geschützten (moderierten) Raum stattfindet. Oft ist ein auf abgeordnetenwatch.de begonnener Dialog nur der erste Kontakt zwischen Bürger:innen und Abgeordneten, der sich dann in persönlichen Mails, Telefonaten oder Treffen fortsetzt. abgeordnetenwatch.de begrüßt alles, was den Austausch zwischen Bürger:innen und Abgeordneten fördert. Ein für alle Bürger:innen transparent gestalteter Dialog ist unserer Ansicht nach nur in der Öffentlichkeit zu gewährleisten.
Anmerkung der Redaktion
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