Liebe Frau Bas, wenn Sie nun grundsätzlich bereit sind, den Kommunen, die verletzte und/ oder todkranke Kinder aus Gaza zu holen, grünes Licht zu geben, was sind Sie denn konkret bereit selber zu tun?
Sehr geehrte Frau Bas, von meiner Seite wurden andere Abgeordnete auch angefragt. Nur wenn man selber nichts tut, wer wird es dann tun?
Sehr geehrte Frau L.,
vielen Dank für Ihre erneute Frage.
Wie bereits ausgeführt, stehen einer Aufnahme schwerverletzter oder todkranker Kinder aus Gaza nach Deutschland derzeit vor allem praktische und sicherheitsrechtliche Gründe entgegen. Dazu gehören insbesondere die schwierige Lage vor Ort und die notwendigen Prüfungen bei mitreisenden Begleitpersonen.
Deshalb liegt der Schwerpunkt des deutschen Engagements aktuell darauf, medizinische Hilfe vor Ort und in den Nachbarstaaten zu ermöglichen – etwa durch die Unterstützung von Feldkrankenhäusern, medizinische Evakuierungen in der Region und die Bereitstellung von Hilfsgütern.
Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass Sie selbstverständlich die Möglichkeit haben, auch auf direktem Weg mit dem Deutschen Bundestag, seinen Abgeordneten oder mir Kontakt aufzunehmen – zum Beispiel über https://www.bundestag.de.
Mit freundlichen Grüßen
Bärbel Bas
