Frage an Daryuch Bahramsoltani bezüglich Verkehr

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Daryuch Bahramsoltani
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Frage an Daryuch Bahramsoltani von Paul G. bezüglich Verkehr

Hallo Herr Bahramsoltani,

vorgestern wurde in der Eimsbütteler Unnastraße eine 46-jährige Radfahrerin durch einen abbiegenden LKW-Fahrer getötet.
Es ist festzustellen, dass in Hamburg und damit auch in Eimsbüttel immer noch eine Fachanweisung des ehemaligen Innensenators Schill Gültigkeit hat, der die Verkehrssicherheit in seiner Machoart nach eigenen Gutdünken "entschärfte".

Zu Fordern wäre gerade hier in Eimsbüttel eine Entschleunigung des Verkehrs mit z. B. längeren Grünphasen für FußgängerInnen, Abschaffung der sogenannten Bettelampeln und auch über zu installierendes Diagonalgrün (d. h., es ruht der gesamte Autoverkehr aber alle Richtungen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen haben zeitgleich grün).
Auch undurchsichtige Abbiegespuren bzw. der "Grüne Pfeil" sollten zur Disposition stehen.

Wie wollen Sie Hamburg wieder verkehrssicher für die Mehrheit der HamburgerInnen machen?

Frage von Paul G. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 4 Tage 3 Stunden

Sehr geehrter Herr Garderer,

mit Ihrer Anfrage haben Sie den Nagel genau auf den Kopf getroffen.
Wie sehr würde ich gerne in unserem HH Fahrrad fahren. Aber ich habe nur ein Leben,
und daran hänge ich sehr.

Und mit Ihrer Forderung sprechen Sie mir total aus der Seele.
Gerade die von Ihnen angesprochene Ampel-Schaltung, abgesehen von der Gefahr durch Rechtsabbiegenden Verkehr mit und ohne den grünen Pfeil, ist für viele SeniorInnen eine Horrorvorstellung. Denn die Grün-Phase ist viel zu kurz, um gar die Verkehrsinsel zu erreichen.
Wenn ich mir die Fruchtalle, Kieler Str. oder den Schulweg u.s.w. ansehe und daran denke, dass auch ich irgendwann mal mit einem "Hackenporsche" deren Kreuzungen überqueren soll, dann läuft mir - Sie können es mir glauben - der kalte Schweiß den Rücken herunter.

Ihre Frage nach "Wie .......?" ist berechtigt und gibt mir zugleich die Hoffnung, dass ich mit meinen Überlegungen nicht ganz alleine bin. Schon sind wir zu zweit, Sie und ich.

Ich habe mir vorgenommen, in regelmäßigen Abständen ein "Kummerkasten" für besorgte BürgerInnen zu sein.
Und da ich die Kunst des "aktiven Zuhörens" sehr gut beherrsche, würden Sie und ich bald nicht mehr mit unserer Forderung allein bleiben. Wir werden noch eine ganze Menge von MitstreiterInnen haben. Wir können dann gemeinsam nicht nur ETWAS sonder VIELES bewegen.

Mit freundlichen Grüßen
und Optimismus
Ihr
Daryuch Bahramsoltani