Was hat im ländlichen Wahlkreis 25 Vorrang: ein verlässliches Bus- und Rufbusangebot oder der kostenlose ÖPNV? Wie wollen Sie den Ausbau und den laufenden Betrieb finanzieren?
Warum eigentlich nicht beides?
Für mich gehören diese zwei Dinge untrennbar zusammen. Ein kostenloser Bus nützt niemandem, wenn er nur zweimal am Tag fährt. Und der beste Rufbus hilft älteren Menschen oder Familien nicht, wenn die Ticketpreise unbezahlbar sind.
Mobilität ist ein Grundrecht – gerade im ländlichen Raum. Genau deshalb hat unsere Landtagsfraktion bereits mehrfach Anträge für ein verlässliches und kostenfreies Angebot eingebracht. Die amtierende Koalition hat das jedoch stur abgelehnt.
Das Geld dafür ist da – es wird nur falsch verteilt. Wenn wir das Bus-Monopol bei uns im Landkreis brechen, sparen wir bares Geld. Aktuell diktiert ein einziges Unternehmen die Preise für mehrere Landkreise, während unsere lokalen, mittelständischen Busunternehmen weggedrängt wurden.
Ausbau - Weg von starren Riesenbussen die leer durch unsere Dörfer fahren, hin zu flexiblen, digital buchbaren Rufbussen für jede Ortschaft.
Wenn wir den Nahverkehr wieder regional und fair organisieren, fließt das Steuergeld in mehr Fahrten und günstigere Tickets für die Bürger, statt in die Rendite eines Unternehmens.
