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Wie stellen Sie sicher, dass Vertrauensschutz und Planungssicherheit für langjährig Versicherte bestehen bleiben, wenn die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren ggf. wegfällt?

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Frage von Kerstin M. •
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Wie stellen Sie sicher, dass Vertrauensschutz und Planungssicherheit für langjährig Versicherte bestehen bleiben, wenn die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren ggf. wegfällt?

Viele Beschäftigte haben ihre gesamte Lebensplanung auf die Möglichkeit einer abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren ausgerichtet. Eine kurzfristige Änderung würde das Vertrauen in staatliche Zusagen und die Glaubwürdigkeit der Politik massiv untergraben. Frühere Urteile des Bundesverfassungsgerichts betonen die Notwendigkeit angemessener Übergangsfristen, um bestehende Erwartungen zu schützen.

Wie werden Sie im parlamentarischen Verfahren für soziale Ausgewogenheit sorgen und verhindern, dass neue Ungerechtigkeiten entstehen, insbesondere durch Stichtagsregelungen oder die Verschärfung von Altersarmut?

Die Abschaffung der abschlagsfreien Rente kann soziale Ungleichheiten verschärfen, etwa durch unterschiedliche Erwerbsbiografien, regionale Unterschiede oder lebenslange Abschläge. Eine faire Reform braucht transparente Übergangsregelungen und Schutz der Übergangsjahrgänge, um Benachteiligungen durch Stichtage zu vermeiden.

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