Was setzen wir(Parteimitglied)gegen die geplanten Kürzungen in der ambulanten Psychotherapie entgegen? Und, insgesamt, wer stoppt Frau Reiche? Grüße
Hallo T.S.,
Die geplanten Kürzungen in der ambulanten Psychotherapie lehnen wir klar ab und setzen uns politisch dafür ein, dass diese Entscheidung zurückgenommen wird – sowohl durch öffentlichen Druck als auch durch parlamentarische Initiativen. Wir Abgeordnete, allen voran meine Kollegin Evelyn Schötz, Sprecherin für Pflege und psychische Gesundheit (https://www.evelyn-schoetz.de), bringen unsere Position dazu im Bundestag immer wieder in den Diskurs ein. Wir stellen Anfragen und unterstützen die Kritik aus der Praxis und von Fachverbänden, mit denen wir im Austausch stehen.
Grundsätzlich kämpfen wir für eine bedarfsgerechte, solidarisch finanzierte Gesundheitsversorgung. Dazu gehört auch, dass an zentralen Bereichen wie der psychotherapeutischen Versorgung nicht gespart wird und Leistungen angemessen vergütet werden.
Zu Ihrer zweiten Frage: Politische Entscheidungen werden letztlich durch Mehrheiten getroffen. Entscheidend ist daher, Druck aufzubauen – im Parlament, durch Verbände, durch Betroffene und durch die Öffentlichkeit. Nur so lassen sich politische Mehrheiten perspektivisch verändern.
Viele Grüße
Heidi Reichinnek
