Wie können Sie als Linke dazu beitragen, die Kürzungen im therapeutischen Bereich zu verhindern? Könnten Sie bei Frau Warken eine Anfrage stellen, wie viele Briefe zu diesem Thema eingehen?
Guten Tag F. B.,
wir teilen die Sorge vieler Betroffener und Beschäftigter über Kürzungen im therapeutischen Bereich ausdrücklich. DIE LINKE kritisiert solche Einsparungen seit langem, weil sie die Versorgung verschlechtern und gerade gesetzlich Versicherte besonders treffen. Statt Kürzungen braucht es aus unserer Sicht eine bedarfsgerechte und solidarisch finanzierte Gesundheitsversorgung.
Wir versuchen dabei sowohl innerhalb des Parlaments als auch außerhalb politischen Druck aufzubauen – durch parlamentarische Initiativen, öffentliche Stellungnahmen und den Austausch mit Betroffenen, Verbänden und Beschäftigten im Gesundheitswesen.
Auch die beschlossenen Honorarkürzungen im Bereich der Psychotherapie lehnen wir klar ab. Unsere Sprecherin für psychische Gesundheit, Evelyn Schötz, hat hierzu bereits öffentlich Stellung genommen und die Rücknahme der Kürzungen gefordert. Ihren Hinweis bezüglich einer Anfrage an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, wie viele Zuschriften und Beschwerden zu diesem Thema eingehen, geben wir gerne an sie als zuständigen Fachpolitikerin weiter.
Viele Grüße
Heidi Reichinnek
