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„Warum erlaubt das Gesetz 1,0 % Kosten p.a., wenn diese (156.000 €) die staatliche Förderung (24.000 €) um das Sechsfache übersteigen und somit faktisch absaugen?“

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Frage von Robert A. •

„Warum erlaubt das Gesetz 1,0 % Kosten p.a., wenn diese (156.000 €) die staatliche Förderung (24.000 €) um das Sechsfache übersteigen und somit faktisch absaugen?“

Sehr geehrter Herr Bundesminister Klingbeil,

als Rentner des Bosch Vorsorgeplans (Kosten 0,08 % p.a.) warne ich vor der im Gesetz geplanten Kostenquote von 1,0 % p.a. für das neue Depot.

Meine Simulation (40 J., 3.000 € Sparrate, 600 € Zulage, 7 % Rendite) zeigt eine massive Fehlsteuerung:

Zulagen-Absaugung: Der Staat zahlt 24.000 € Zulagen, während die Finanzindustrie 156.000 € Gebühren einzieht. Die Kosten fressen das Sechsfache der Förderung auf.

Vermögensvernichtung: Die Differenz von 0,9 % Kosten (1,0 % vs. 0,1 % Benchmark) kostet den Sparer 156.000 € am Ende. Dieser Verlust ist höher als seine gesamte Eigenleistung (120.000 €).

Staatliche Zertifizierung darf kein Subventionsprogramm für Banken sein. Ich appelliere an Sie: Setzen Sie sich für eine Kostendeckelung (Ziel 0,2 %) ein, damit die Förderung bei den Bürgern ankommt, nicht bei der Finanzlobby.

Mit freundlichen Grüßen

Robert A., Ditzingen

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