Ist Ihnen bewusst, dass sich die psychotherapeutische Versorgung drastisch verschlechtern wird? Rückfrage zu Ihrer Antwort
In Ihrem Wahlkreis Hameln-Pyrmont kommt die ländliche Lage mit einer bereits jetzt schon schlechten Versorgungslage hinzu. Ein Rechenbeispiel: Von aktuell 5 KJP-Sitzen in Hameln Stadt sind alle 5 "halbe Sitze", welche von der geplanten Veränderung besonders betroffen sind. Aktuell arbeitet jeder dieser Therapeut:innen mit ca. 25-30 Patient:innen pro Woche. Würde dies z.B. zurückfallen auf die frühere Begrenzung, wären nur noch 18 Patient:innen pro Therapeut:in, pro Woche möglich. Also 60 Patient:innen pro Woche weniger. Die Auswirkungen auf die Versorgung wären also drastisch. Das wird die Wartezeiten auf einen Therapieplatz von aktuell einem Jahr, auf mind. zwei Jahre verlängern. Ich bin der Meinung, dass Ihr politisches Interesse dem Landkreis dienen sollte und den Menschen vor Ort!
Zur Situation der Therpeut:innen: Wir wurden in die halben Kassensitze gedrängt und uns wurde politisch Sicherheit versprochen. Existenzen hängen davon ab. Schließen Praxen, noch weniger Therapieplätze.
