Warum gibt es seit Jahren keine einzige Maßnahme im Sinne des Lärmschutzes an der Rhinstraße in Hohenschönhausen??? Wo bleibt der Lärmschutz??? Warum haben Sie nicht gehandelt???
Hallo,
ich selber habe mit meiner Familie einige Zeit in Hohenschönhausen gewohnt, leider ist der Bezirk in vielen Ecken seit Jahren vernachlässigt worden und die Lebensqualität ist für viele Menschen hier einfach nicht mehr vorhanden! Die sehr schlechte Infrastruktur an vielen Stellen, imenses Verkehrsaufkommen (wie man hier auch von Anderen lesen kann!),rasende Motorräder, getunte, zu laute PKWs, schlechte Luft, Naja kein Wunder bei dieser Diesel-LKWlast, denen die Anwohner hier ausgesetzt sind u hingeschaut, für kurzfristige Maßnahmen zur Lärmreduzierung hat die CDU sich doch nicht aktiv eingesetzt, da müssen sie auch einmal ehrlich sein! Meine Eltern konnten sich einen Umzug in einen besseren, ruhigeren Bezirk leisten aber die, die es nicht könnnen bekommen keinen Schutz und müssen weiter an dieser LKW-Transit-Autobahn leben, was ungerecht ist! Ich selber fahre Auto u man merkt die vielen Huckel u Fahrbahnschäden auf der Rhinstraße beim Fahren!Wo bleibt Ihr handeln beim LÄRMSCHUTZ?
Sehr geehrte Frau W.
vielen Dank für Ihre Nachricht. Zu dem Thema haben mir in den letzten Tagen einige Ihrer Nachbarn bereits bei Abgeordnetenwatch geschrieben. Ich kann Ihren Ärger auf die LINKE, die SPD und die Grünen hier gut nachvollziehen, nachdem diese sieben Jahre von 2016 - 2023 nichts in Ihrem Sinne unternommen hat. Deswegen habe ich zu dem Thema eine Schriftliche Anfrage gestellt: Diese hat deutlich gemacht, dass unter dem Stichwort Lärmaktionsplan aktuell Untersuchungen stattfinden. Das ist doch ein Fortschritt. Ich verstehe natürlich, dass es Ihnen hier nicht schnell genug geht. Für mich sind folgende Sätze dabei von besonderer Bedeutung: "Die Abschnitte der Rhinstraße zwischen Hauptstraße und Landsberger Allee, zwischen Rhinstraße 163 und Pyramidenring, zwischen Meeraner Straße und etwa Rhinstraße 95 und zwischen Seddiner Straße und Alt-Friedrichsfelde sind in dem vertiefend zu prüfendem Teil des Untersuchungsnetzes des „T30-Konzeptes nachts“ enthalten. Ergebnisse dieser Prüfung liegen noch nicht vor und sind voraussichtlich für die Gesamtheit dieser Abschnitte der Rhinstraße in 2026 zu erwarten. Diese Ergebnisse werden aufzeigen, für welche Abschnitte aus Gründen des Gesundheitsschutzes eine nächtliche Geschwindigkeitsreduktion auf 30 Kilometer pro Stunde erforderlich ist und aufgrund der Abwägung zugunsten des Gesundheitsschutzes umgesetzt werden sollte. Der Umsetzungszeitplan dieser Lärmminderungsmaßnahme kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht konkretisiert werden."
Wenn Sie an einem persönlichen Austausch interessiert sind, schreiben Sie mir doch bitte an paetzold@cdu-fraktion.berlin.de. Dann komme ich zu einem Termin vor Ort.
Mit herzlichen Grüßen
Prof. Dr. Martin Pätzold
