Was wird denn jetzt AKTIV getan, um uns an der Rhinstraße vor den Auswirkungen der massenhaften Flut an LKWs, mit LÄRM, Erschütterungen und Luftverschmutzung besser zu schützen!?
Sehr geehrter Herr Pätzold,
Ich selber bin zutiefst enttäuscht, dass die Berliner Regierung, in ihrer Verantwortung (CDU/SPD), in den letzten Jahren überhaupt nichts für den Schutz der Menschen getan hat, gerade im Hinblick auf die massive Flut an Schwerlastverkehr, wie ich lesen konnte bei Fr. Engelmann (Die LINKE), lassen Sie uns mit einer Flut von 1.600 LKWs vollkommen alleine, auch, dass Sie schreiben, dass Sie das Berliner Abgeordnetenhaus dazu befragen, welche Maßnahmen geplant sind, um uns (stärker) vor LÄRM zu schützen, empfinden wir an der Rhinstraße als blanker Hohn, da in den letzten Jahren, wo diese Belastung immer stärker wurde auch NIEMAND von CDU/SPD-Seite hier für aktive Maßnahmen gesorgt hat! Beim Gesundheitsschutz sind wir Menschen zweiter Klasse an der Rhinstraße! Warum hatten Sie dieses Thema nicht auf Ihrer Agenda, haben Sie diese Probleme nicht sehen wollen? In den letzten 3 Jahren hat man einfach weggeschaut, anstatt Anwohner zu schützten! Lärmaktionsplan???
Sehr geehrter Herr W.,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich kann Ihren Ärger auf die LINKE hier gut nachvollziehen, nachdem diese sieben Jahre von 2016 - 2023 nichts in Ihrem Sinne unternommen hat. Meine Anfrage hat deutlich gemacht, dass unter dem Stichwort Lärmaktionsplan aktuell Untersuchungen stattfinden. Das ist doch ein Fortschritt. Ich verstehe natürlich, dass es Ihnen hier nicht schnell genug geht. Für mich sind folgende Sätze dabei von besonderer Bedeutung: "Die Abschnitte der Rhinstraße zwischen Hauptstraße und Landsberger Allee, zwischen Rhinstraße 163 und Pyramidenring, zwischen Meeraner Straße und etwa Rhinstraße 95 und zwischen Seddiner Straße und Alt-Friedrichsfelde sind in dem vertiefend zu prüfendem Teil des Untersuchungsnetzes des „T30-Konzeptes nachts“ enthalten. Ergebnisse dieser Prüfung liegen noch nicht vor und sind voraussichtlich für die Gesamtheit dieser Abschnitte der Rhinstraße in 2026 zu erwarten. Diese Ergebnisse werden aufzeigen, für welche Abschnitte aus Gründen des Gesundheitsschutzes eine nächtliche Geschwindigkeitsreduktion auf 30 Kilometer pro Stunde erforderlich ist und aufgrund der Abwägung zugunsten des Gesundheitsschutzes umgesetzt werden sollte. Der Umsetzungszeitplan dieser Lärmminderungsmaßnahme kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht konkretisiert werden."
Zum Thema Gesundheit findet sich in der Antwort des Senats folgende Auskunft: "An der Rhinstraße werden alle zum Schutz der menschlichen Gesundheit erlassenen Luftschadstoffgrenzwerte sicher eingehalten. Die Luftschadstoffbelastung wird als gering bewertet."
Wenn Sie an einem persönlichen Austausch interessiert sind, schreiben Sie mir doch bitte an paetzold@cdu-fraktion.berlin.de. Dann komme ich zu einem Termin vor Ort.
Mit herzlichen Grüßen
Prof. Dr. Martin Pätzold
