Ausbau und Takt der S25 und S26 in Lankwitz - Werden Sie sich für den durchgehend zweigleisigen Ausbau in Lankwitz und für eine Ausweitung des Zehn-Minuten-Takts bis mindestens 23 Uhr einsetzen?

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Frage von Julian W. •

Ausbau und Takt der S25 und S26 in Lankwitz - Werden Sie sich für den durchgehend zweigleisigen Ausbau in Lankwitz und für eine Ausweitung des Zehn-Minuten-Takts bis mindestens 23 Uhr einsetzen?

Sehr geehrter Herr Mathias Gruner,

die S25 und S26 sind im Bereich Lankwitz bis heute nur eingleisig befahrbar, was den Takt begrenzt und Verspätungen verstärkt. Der Zehn-Minuten-Takt endet außerdem bereits gegen 21 Uhr, obwohl viele Menschen abends unterwegs sind.

Werden Sie sich für den durchgehend zweigleisigen Ausbau in Lankwitz und für eine Ausweitung des Zehn-Minuten-Takts bis mindestens 23 Uhr einsetzen? Und wie stehen Sie zu einer Verlängerung Richtung Stahnsdorf sowie zur Reaktivierung der Friedhofsbahn als Anbindung in Richtung Potsdam?

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Sehr geehrter Herr W.,

der Ausbau der S25 ist zwingend notwendig um in Hauptverkehrszeiten einen 5 min Takt bis nach Lichterfelde Süd zu ermöglichen. Sobald Neu Lichterfelde bezogen wird. 

Die Verlängerung nach Stansdorf ist für die Umlandgemeinden wichtig und sollte, soweit noch möglich durchgeführt werden.

Die Taktung in der Nacht ist eine Entscheidung der S-Bahn und wird durch die Nachfrage bestimmt. Es wird nicht möglich sein in der Woche Nachts die S-Bahnen durchfahren zu lassen. Die Linke setzt sich für Nachtbuslinien der BVG entlang der S-Bahnlinien ein, analog zur U-Bahn.

Dadurch das die S und U-Bahnhöfe einmal am Tag abgeschloßen werden können hält auch die Verwahllosung in Grenzen. Ein sehr abschreckendes Gegenbeispiel dafür ist München.

Im Korridor Berlin-TKS-Potsdam ist für die Linke die Reaktivierung der Stambahn (Zehlendorf-Kleinmachnow-Dreilinden-Griebnitzsee) als Regionalbahn prioritär im Vergleich zur Friedhofsbahn ( Wannsee-Stahnsdorf) als SBahn. Da der Ringschluss zur S25 nach Teltow durch das Wachstum Stahnsdorfs nicht mehr möglich ist. Ein Tunnel unter Stahnsdorf hindurch ist unrealistisch. 

solidarische Grüße M Gruner

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