Fragen und Antworten

Über Rainer Urban

Geburtsname
Rainer Urban
Ausgeübte Tätigkeit
Unternehmer in der Medizintechnik
Berufliche Qualifikation
Betriebswirt
Wohnort
Halstenbek
Geburtsjahr
1942

Rainer Urban schreibt über sich selbst:

Portrait von Rainer Urban

Geboren in Hamburg 1942, wohnhaft in Halstenbek bei Hamburg. Verheiratet seit 1966 (mehr als goldene Hochzeit), zwei erwachsene Töchter. Waldorfschüler, abgeschlossene Berufsausbildung als Elektromechaniker auf elektronischer Basis. Berufsbegleitendes Studium mit Abschluss Betriebswirt. Langjährige Tätigkeit als Systemanalytiker. Regionalverkaufsleiter Nord bei einer der „vier Großen“ internationalen Wirtschafts- und Unternehmensberatungsgesellschaften. 1999 Gründung und Inhaber einer Firma für Elektromedizin. 

Politische Stationen: Von 1970 bis 2016 Mitglied in der FDP. In Hamburg Vorsitzender des Ausschusses für Innerstädtischen Verkehr. In Bonn Mitglied im Bundesfachausschuß für Raumordnung, Landesplanung und Verkehr. In Halstenbek langjähriger FDP-Ortsvorsitzender und Gemeindevertreter.

Von 2016 bis 2020 Mitglied und stellvertretender Vorsitzender der Kreis-Wählergemeinschaft Pinneberg. Seit 01.06.2018 Abgeordneter im Kreistag Pinneberg.

Seit Oktober 2019 Mitglied in der LKR-Schleswig-Holstein. Seit Dezember 2019 Mitglied im Landesvorstand. 2021 LKR-Direktkandidat für den Wahlkreis 007 Pinneberg. Listenplatz 6 auf der LKR-Landesliste. 

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Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2021

Angetreten für: LKR
Wahlkreis: Pinneberg
Wahlkreis
Pinneberg
Wahlkreisergebnis
0,10 %

Politische Ziele

Was möchte ich als Direktkandidat für meinen Wahlkreis Pinneberg erreichen ?   Straßen und Schienen sind die Adern unserer Wirtschaft und damit auch die Grundlagen unseres Wohlstands. Die MRH, Metropolregion Hamburg, kann der Garant für unseren wirtschaftlichen Erfolg auch im Kreis Pinneberg sein. Die OECD, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit, hat in ihrer Studie zur Regionalentwicklung in der Metropolregion Hamburg bereits im September 2019 empfohlen, die Segel zu setzen für eine starke Region. Die wichtigen Erkenntnisse und die wichtigsten Empfehlungen finden dabei meine volle Unterstützung und ich werde die Realisierung tatkräftig im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen, was ich auch bereits als Kreistagsabgeordneter in Pinneberg aktiv betreibe.  - Der Schienenausbau, Stichwort 3. Gleis von Hamburg nach Elmshorn, die zusätzliche Elbquerung bei Glückstadt und der finale Ausbau der Autobahn A20 gilt es daher schnell zu realisieren.  - Der Wohnungsbau ist durch fragmentierte Raumplanungsstrukturen im Ungleichgewicht. Dies gilt es zu beheben um eine wirkungsvolle Entlastung des Wohnungsmarktes zu erreichen.  - Trotz guter Vorraussetzungen, um von der Digitalisierung zu profitieren, besteht in der MRH immer noch eine digitale Stadt-Land-Kluft. Dies gilt es zu beheben.  - Trotz einer erfolgreichen regionalen Zusammenarbeit im Verkehrswesen beeinträchtigen Unterschiede bei der Verkehrsanbindung die wirtschaftliche Integration und den territorialen Zusammenhalt in der MRH. Eine Verbesserung ist dringend geboten.  - Die MRH hat das Potenzial, im Bereich der erneuerbaren Energien (Stichwort: Wasserstoff) eine globale Spitzenposition zu erlangen. Das sollte unbedingt genutzt werden.  Die wichtigste Empfehlung der OECD-Studie ist auch meine: Die Zusammenarbeit über Kommunal-, Länder- und Staatsgrenzen hinweg auszubauen, um unser internationales Profil zu stärken.  Um all diese erstrebenswerten Ziele zu verwirklichen, erbitte ich Ihre Unterstützung bei meiner Wahl.

Meine Stellungnahme zu Corona: Unser Staat hat eine verfassungsrechtliche Pflicht, Gesundheit und Leben zu schützen, er muss dabei aber auch andere Grundrechte achten. Er hat nicht die Legitimation, für jedes einzelne Leben massiv in viele Grundrechte ALLER einzugreifen. Um gut durch die Corona-Pandemie zu kommen, braucht es nicht nur den Staat, sondern auch das verantwortungs- und rücksichtsvolle Verhalten aller Bürger und Bürgerinnen.  - Wenn z.B. der Staat jedes Leben schützen müßte, dann müßte er auch das Autofahren verbieten. Das tut er aber nicht.  Denn: Auch im Straßenverkehr setzen wir auf die Rücksicht der Verkehrsteilnehmer. Der Staat sorgt aber dafür, dass die Bürger nicht ungeschützt eine Schnellstraße überqueren müssen. Er stellt Ampeln auf. Es werden also nicht einfach Schnellstraßen stillgelegt, wie zwischendurch der Alltag in Deutschland durch monatelange Lockdowns. Das war für mich bis dahin undenkbar. Ein großes Versagen wird hier sichtbar.  Es muss letztendlich das Ziel sein, mit möglichst geringem Eingriff in die Grundrechte das Risiko für alle effektiv zu reduzieren. Wir haben in der Corona-Pandemie gelernt, welche Maßnahmen dieses Ziel, abgesehen von den Impfungen, besonders gut erfüllen: Hygienemaßnahmen, Masken tragen und Tests.  Ein hinnehmbarer Eingriff in unsere Grundrechte wäre es, eine Testpflicht zu haben, an Orten mit höherem Ansteckungsrisiko wie in Innenräumen, z.B. Schulen, Sportveranstalltungen, Konzerten und Kinos. Aber auch eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen, oder die freiwillige, zeitweise Aussetzung des Datenschutzes zur Nachverfolgung von Infizierten. Gerade auch im Hinblick auf neue Corona-Varianten mit noch höherem Ansteckungsrisiko erscheint das sinnvoll.