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Sie fordern das die Generation ihrer Eltern 45 Jahre arbeiten müssen. Meinen sie das dies juristisch sauber wäre dies ohne sehr große Übergangszeiträume zu machen. Ist das wirklich ihr Ernst?

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Frage von Carsten H. •

Sie fordern das die Generation ihrer Eltern 45 Jahre arbeiten müssen. Meinen sie das dies juristisch sauber wäre dies ohne sehr große Übergangszeiträume zu machen. Ist das wirklich ihr Ernst?

Lesen Sie doch mal die die Studie zu dem Thema. Dann müssten 60% der Menschen die künftig in Rente gehen länger als 67 Jahre arbeite. Das wäre m.E. eine rückwirkende Entwertung von Rentenpunkten.

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr H.,

danke für Ihre Nachfrage und die Möglichkeit der Klarstellung. Es geht nicht um die Generation meiner Eltern, sondern um meine eigene Generation und die heute jungen Menschen. Genau deshalb habe ich im RTL-Frühstart auch bewusst zwischen unterschiedlichen Lebens- und Erwerbsbiografien unterschieden.

Wer mit 16 Jahren eine Ausbildung beginnt, körperlich arbeitet und 45 Beitragsjahre geleistet hat, soll selbstverständlich weiterhin früher in Rente gehen können. Wer dagegen lange studiert, vielleicht erst mit Anfang 30 ins Berufsleben startet und gleichzeitig eine deutlich höhere Lebenserwartung sowie oft weniger körperliche Belastung im Beruf hat, kann nicht dieselben Maßstäbe ansetzen.

Es geht also gerade nicht um eine pauschale „Rente mit 70 für alle“, sondern um mehr Fairness zwischen unterschiedlichen Lebenswegen. Solche Veränderungen wären ohnehin nur mit sehr langen Übergangsfristen denkbar. Auch die bisherigen Rentenreformen — etwa die schrittweise Anhebung auf 67 Jahre — wurden über Jahrzehnte eingeführt.

Die eigentliche Frage lautet doch: Wie sichern wir das Rentensystem so, dass meine Generation überhaupt noch eine verlässliche gesetzliche Rente bekommt? Angesichts der demografischen Entwicklung dürfen wir diese Debatte nicht tabuisieren. Dazu gehört Ehrlichkeit — auch wenn sie unbequem ist.

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