Frage an Thomas Ulmer bezüglich Gesundheit

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Frage an Thomas Ulmer von Norbert S. bezüglich Gesundheit

Guten Tag Herr Dr. Ulmer!

Ihre letzte Antwort gibt mir nicht viel Hoffnung auf Unterstützung, sage mir Ihre Worte doch: Warum Pest durch Schnupfen ersetzen - krank ist krank. Aber ich bin nun einmal nikotinsüchtig und wenn Sie keine Wunderheilung für mich haben, werde ich es wohl auch bleiben.

Seit fast einem Jahr dampfe ich jetzt und mein allgemeiner Gesundheitszustand hat deutlich gebessert. Wenn die neue Tabakrichlinie legal binden wird, werde gezwungen sein, wieder zur deutlich schädlicheren Tabakzigarette (2 Schachteln pro Tag) zu greifen, da die derzeit in der Apotheke erhältlichen Produkte (Pflaster, Kaugummi, Inhaler, etc.) für mich unbrauchbar sind.

Darum stelle ich Ihnen hier noch ein paar Fragen, wie ich sie auch schon einigen Ausschußkollegen gestellt habe:

Was auf den ersten Blick nach einer sinnvollen Regulierung aussieht, bedeutet ein Defacto-Verbot dieses Genußmittels. Auf Spirituosen übertragen wäre die Regelung:
Maximaler Akloholgehalt: 2%, Maximale Flaschengröße: Ein Fingerhut. Wer mehr will, kann ja leckeren medizinischen Alkohol in der Apotheke kaufen.

Haben Sie sich inzwischen näher mit dem Thema befasst?

Werden bei der Expertenanhörung am 25.02. auch richtige Wissenschaftler wie z.B. Jean-Pol Tassin ( http://solwand.blog.de/2013/01/11/studie-belegt-tierversuchen-nikotin-alleine-macht-suechtig-15418141/ ) Gehör finden?

Oder sind das solche "Experten" wie die vom (einstmals renomierten) DKFZ, die in konjunktiven Litaneien absurde Szenarien konstruieren, die jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehren?

Werden da auch die angeblich nicht vorhandenen Studien berücksichtigt, von denen viele hier ( http://www.rursus.de/docs/Fakten_zur_eZigarette_1.0.pdf ) zu finden sind?

Kann ich darauf hoffen, dass Sie die realen Fakten abwägen und nicht dogmatisch entscheiden?

Frage von Norbert S. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 6 Tage 15 Stunden

Sehr geehrter Herr Schmidt,

ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Schreiben vom 22.01.2012 auf abgeordnetenwatch.de.

In ihrem Schreiben beziehen Sie sich auf den "Vorschlag für eine RICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Herstellung, die Aufmachung und den Verkauf von Tabakerzeugnissen und verwandten Erzeugnissen" der am 19.12.2012 an das Europäische Parlament übermittelt wurde.

Im Allgemeinen lässt sich zu diesem Vorschlag sagen, dass die parlamentarische Arbeit noch nicht begonnen hat. Die EVP-Fraktion und auch ich persönlich verfolgen bisher noch keine konkrete Zielsetzung bezüglich dieses Dossiers. Im Februar soll eine große, öffentliche Expertenanhörung stattfinden, in dem der federführende Ausschuss (Gesundheitsausschuss) sich mit Sicherheit auch über die E-Zigarette informieren kann.

Ich werde Ihre Informationen und die Erkenntnisse aus der Expertenanhörung in meinem Meinungsbildungsprozess berücksichtigen.

Die Zielsetzung der Tabakprodukterichtlinie, einen funktionierenden europäischen Binnenmarkt im Bereich der Tabakprodukte aufzubauen, wird von meiner Seite dahingehende unterstützt, dass wir so auch einheitliche Instrumentarien aufbauen können, um die Jugend vor den Gefahren des Rauchens zu schützen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen helfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen,