Erhalt der Doppelten Staatsbürgerschaft

Der Antrag der Fraktionen von SPD, Grüne, FDP, Piraten und der Abgeordneten des SSW zur Erhaltung der doppelten Staatsbürgerschaft wurde angenommen.

Weiterlesen
Dafür gestimmt
43
Dagegen gestimmt
19
Enthalten
0
Nicht beteiligt
7
Abstimmungsverhalten von insgesamt 69 Abgeordneten.
Name Fraktion Wahlkreis Stimmverhalten Absteigend sortieren
Portrait von Klaus Schlie Klaus Schlie CDU 34 - Lauenburg-Nord Dagegen gestimmt
Portrait von Tobias Koch Tobias Koch CDU 30 - Stormarn-Mitte Dagegen gestimmt
Portrait von Rainer Wiegard Rainer Wiegard CDU 29 - Stormarn-Nord Dagegen gestimmt
Portrait von Katja Rathje-Hoffmann Katja Rathje-Hoffmann CDU 28 - Norderstedt Dagegen gestimmt
Portrait von Axel Bernstein Axel Bernstein CDU 27 - Segeberg-Ost Dagegen gestimmt
Portrait von Volker Dornquast Volker Dornquast CDU 26 - Segeberg-West Dagegen gestimmt
Portrait von Peter Lehnert Peter Lehnert CDU 23 - Pinneberg-Nord Dagegen gestimmt

Die Fraktionen von SPD, Grüne, FDP, Piraten und SSW forderten den schleswig-holsteinischen Landtag dazu auf, sich für die Erhaltung der doppelten Staatsbürgerschaft einzusetzen.
Der Antrag wurde mit 43 Ja-Stimmen von SPD, Grüne, FDP, Piraten und SSW bei 19 Nein-Stimmen der CDU mehrheitlich angenommen.
SPD, Grüne, FDP und die Abgeordneten des SSW sind der Auffassung, dass die Einschränkung der doppelten Staatsbürgerschaft ein falsches Signal sende. Deutschland sei längst ein Einwanderungsland. Wer hier geboren ist, solle auch hier zu Hause sein. Die Kinder der Einwandernden sollten in ihrem Geburtsland nicht als Ausländerinnen und Ausländer gelten, sondern als Bürgerinnen und Bürger dieses Landes. Die Wiedereinführung der Optionspflicht zwinge junge Menschen, sich gegen eine der beiden Kulturen, in denen sie aufwachsen, zu entscheiden. Das sei politisch falsch. Das Staatsangehörigkeitsrecht dürfe nicht politischen Tagesschwankungen je nach Stimmungslage unterliegen.
Die CDU hatte auf ihrem Parteitag im Dezember 2016 ihre Position zur Abschaffung der Doppelten Staatsbürgerschaft beschlossen. Mit dem Antrag setzte sich die Junge Union überraschend gegen die Parteiführung durch.
Weiterführende Links
"Drucksache 18-4978" Dringlichkeitsantrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90 / Die Grünen, FDP, Piraten und der Abgeordneten des SSW: Doppelte Staatsbürgerschaft erhalten - Optionszwang ablehnen

Neuen Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.