| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Michael Breilmann | CDU/CSU | 120 - Recklinghausen I | Dagegen gestimmt |
| | Anne-Mieke Bremer | Die Linke | 40 - Nienburg II – Schaumburg | Dafür gestimmt |
| | Ralph Brinkhaus | CDU/CSU | 130 - Gütersloh I | Dagegen gestimmt |
| | Lutz Brinkmann | CDU/CSU | 38 - Osnabrück-Land | Dagegen gestimmt |
| | Carsten Brodesser | CDU/CSU | 98 - Oberbergischer Kreis | Dagegen gestimmt |
| | Marlon Bröhr | CDU/CSU | 199 - Mosel/Rhein-Hunsrück | Dagegen gestimmt |
| | Victoria Broßart | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 221 - Rosenheim | Enthalten |
![]() | Erhard Brucker | AfD | 228 - Passau | Nicht beteiligt |
| | Maik Brückner | Die Linke | 48 - Hildesheim | Dafür gestimmt |
| | Agnieszka Brugger | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 294 - Ravensburg | Nicht beteiligt |
| | Benedikt Büdenbender | CDU/CSU | 147 - Siegen-Wittgenstein | Dagegen gestimmt |
| | Marcus Bühl | AfD | 191 - Gotha – Ilm-Kreis | Dagegen gestimmt |
| | Clara Bünger | Die Linke | 159 - Dresden II – Bautzen II | Dafür gestimmt |
| | Yannick Bury | CDU/CSU | 283 - Emmendingen – Lahr | Dagegen gestimmt |
| | Isabel Cademartori | SPD | 275 - Mannheim | Dagegen gestimmt |
![]() | Sandra Carstensen | CDU/CSU | 6 - Plön – Neumünster | Dagegen gestimmt |
| | Lars Castellucci | SPD | 277 - Rhein-Neckar | Dagegen gestimmt |
| | Jörg Cezanne | Die Linke | 183 - Groß-Gerau | Dafür gestimmt |
| | Tino Chrupalla | AfD | 156 - Görlitz | Dagegen gestimmt |
| | Gitta Connemann | CDU/CSU | 25 - Unterems | Dagegen gestimmt |
| | Agnes Maria Conrad | Die Linke | 249 - Schweinfurt | Dafür gestimmt |
| | Jürgen Coße | SPD | 127 - Steinfurt III | Dagegen gestimmt |
| | Gottfried Curio | AfD | 84 - Berlin-Marzahn-Hellersdorf | Dagegen gestimmt |
| | Wolfgang Dahler | CDU/CSU | 292 - Biberach | Dagegen gestimmt |
| | Janosch Dahmen | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 138 - Ennepe-Ruhr-Kreis II | Enthalten |
Dritter Entschließungsantrag der Linken zur GKV-Reform
Im Zusammenhang mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat die Fraktion Die Linke einen dritten Entschließungsantrag zur grundsätzlichen Finanzierung und Ausrichtung des Gesundheitssystems eingebracht.
Die Linke kritisiert insbesondere das Prinzip einer sogenannten einnahmeorientierten Ausgabenpolitik, bei der die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung stärker an die Entwicklung ihrer Einnahmen gekoppelt werden sollen. Nach Ansicht der Fraktion drohten dadurch pauschale Kürzungen und Einschränkungen bei der Versorgung, ohne bestehende strukturelle Probleme des Gesundheitssystems zu beheben.
Stattdessen fordert die Linke eine bedarfsorientierte Gesundheitspolitik. Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung soll nach dem Willen der Fraktion stärker nach finanzieller Leistungsfähigkeit ausgestaltet werden. Dazu sollen insbesondere Menschen mit hohen Einkommen und Vermögen stärker an der Finanzierung beteiligt werden. Darüber hinaus fordert die Fraktion, das Gesundheitssystem stärker am Gemeinwohl und weniger an Wettbewerb und Gewinnerzielung auszurichten. Umfassende Strukturreformen sollen nach Ansicht der Linken dazu beitragen, Ressourcen effizienter einzusetzen, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems zu verbessern und die Versorgung stärker an den Bedürfnissen der Patient auszurichten. Außerdem fordert die Linke bessere Arbeitsbedingungen und eine angemessene Vergütung für Beschäftigte im Gesundheitswesen. Gesundheitsförderung und Prävention sollen gegenüber der Behandlung bereits bestehender Erkrankungen stärker in den Mittelpunkt rücken, wobei insbesondere gesundheitliche Unterschiede aufgrund sozialer Ungleichheit berücksichtigt werden sollen.
Der Entschließungsantrag wurde mit 456 Nein-Stimmen zu 57 Ja-Stimmen bei 75 Enthaltungen abgelehnt.
