| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Tobias Teich | AfD | 217 - München-Ost | Dafür gestimmt |
| | Awet Tesfaiesus | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 168 - Werra-Meißner – Hersfeld-Rotenburg | Dagegen gestimmt |
| | Robert Teske | AfD | 195 - Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg | Dafür gestimmt |
| | Roland Theis | CDU/CSU | 298 - St. Wendel | Dafür gestimmt |
| | Hans Theiss | CDU/CSU | 216 - München-Nord | Dafür gestimmt |
| | Michael Thews | SPD | 144 - Hamm – Unna II | Dafür gestimmt |
| | Ulrich Thoden | Die Linke | 127 - Steinfurt III | Enthalten |
| | Alexander Throm | CDU/CSU | 267 - Heilbronn | Dafür gestimmt |
| | Astrid Timmermann-Fechter | CDU/CSU | 117 - Mülheim – Essen I | Dafür gestimmt |
| | Markus Töns | SPD | 122 - Gelsenkirchen | Dafür gestimmt |
| | Gerhard Trabert | Die Linke | 204 - Mainz | Nicht beteiligt |
| | Bastian Treuheit | AfD | 242 - Fürth | Dafür gestimmt |
| | Anja Troff-Schaffarzyk | SPD | 25 - Unterems | Dafür gestimmt |
| | Derya Türk-Nachbaur | SPD | 286 - Schwarzwald-Baar | Dafür gestimmt |
| | Katrin Uhlig | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 95 - Bonn | Dagegen gestimmt |
![]() | Martina Uhr | AfD | 25 - Unterems | Dafür gestimmt |
| | Aaron Valent | Die Linke | 250 - Würzburg | Enthalten |
| | Jan van Aken | Die Linke | Nicht beteiligt | |
| | Sascha van Beek | CDU/CSU | 112 - Wesel I | Dafür gestimmt |
| | Isabelle Vandre | Die Linke | 61 - Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II | Enthalten |
| | Julia Verlinden | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 37 - Lüchow-Dannenberg – Lüneburg | Dagegen gestimmt |
| | Kerstin Vieregge | CDU/CSU | 134 - Lippe I | Dafür gestimmt |
| | Ingo Vogel | SPD | 118 - Essen II | Dafür gestimmt |
| | Oliver Vogt | CDU/CSU | 133 - Minden-Lübbecke I | Dafür gestimmt |
| | Donata Vogtschmidt | Die Linke | 188 - Eichsfeld – Nordhausen – Kyffhäuserkreis | Enthalten |
Keine stärkere Absicherung des EU-Förderprogramms LEADER (Beschlussempfehlung)
Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen befasst sich mit der Zukunft des EU-Förderprogramms LEADER im Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union für die Jahre 2028 bis 2034. Über den Finanzrahmen wurde am 28.04.2026 im EU-Parlament abgestimmt. Die Grünen fordern die Bundesregierung auf, sich auf europäischer Ebene für den dauerhaften Erhalt und eine verbindliche Verankerung des Programms einzusetzen.
LEADER ist ein Förderprogramm zur Entwicklung ländlicher Räume. Seit mehreren Jahrzehnten unterstützt es Projekte, die von lokalen Akteur:innen vor Ort initiiert werden. Dazu zählen etwa Dorfläden, Jugendangebote, Natur- und Tourismusprojekte oder regionale Vermarktungskonzepte. Nach Auffassung der Grünen hat LEADER wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität sowie zur wirtschaftlichen Entwicklung ländlicher Regionen beigetragen. Zudem sehen sie in dem Programm ein wichtiges Instrument für regionale Beteiligung und europäische Sichtbarkeit vor Ort.
Die Grünen befürchten, dass LEADER nach dem Vorschlag der EU-Kommission für den neuen EU-Finanzrahmen künftig nur noch eingeschränkt Teil der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sein könnte. Aus Sicht der Grünen fehlt eine verbindliche Mindestquote für die Finanzierung. Zudem sei der Ansatz zu stark auf Landwirtschaft fokussiert und berücksichtige die vielfältigen Herausforderungen ländlicher Räume nicht ausreichend.
Der Antrag fordert daher unter anderem, dass sich die Bundesregierung für eine verpflichtende Umsetzung von LEADER in allen Mitgliedstaaten einsetzt. Außerdem soll die bisherige finanzielle Ausstattung des Programms mindestens erhalten bleiben. Die Grünen sprechen sich darüber hinaus für einen sektorübergreifenden Förderansatz aus, der neben der Landwirtschaft auch Bereiche wie Daseinsvorsorge, gesellschaftliches Engagement und regionale Entwicklung umfasst. Zudem fordern sie eine stärkere Beteiligung von Kommunen, Ländern, Sozialpartner:innen und zivilgesellschaftlichen Organisationen bei der Planung und Umsetzung der Förderprogramme.
Zu dem Antrag lag eine Beschlussempfehlung des Ausschusses für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat vor, worin die Ablehnung empfohlen wurde. Namentlich abgestimmt wurde über die Beschlussempfehlung. Diese wurde mit 417 Ja-Stimmen zu 73 Nein-Stimmen bei 53 Enthaltungen angenommen. Der Antrag der Grünen wurde somit abgelehnt.
