| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Volker Schnurrbusch | ESN | Enthalten | |
| | Andreas Schwab | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Ralf Seekatz | EVP | Dafür gestimmt | |
![]() | Alexander Sell | ESN | Dagegen gestimmt | |
| | Lukas Sieper | fraktionslos | Dafür gestimmt | |
| | Sven Simon | EVP | Nicht beteiligt | |
| | Christine Singer | Renew | Dafür gestimmt | |
| | Birgit Sippel | S&D | Dafür gestimmt | |
| | Martin Sonneborn | fraktionslos | Nicht beteiligt | |
| | Marie-Agnes Strack-Zimmermann | Renew | Enthalten | |
![]() | Joachim Streit | Renew | Nicht beteiligt | |
| | Kai Tegethoff | Grüne/EFA | Enthalten | |
| | Sabine Verheyen | EVP | Dafür gestimmt | |
![]() | Michael von der Schulenburg | fraktionslos | Nicht beteiligt | |
| | Axel Voss | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Marion Walsmann | EVP | Dafür gestimmt | |
![]() | Jan-Peter Warnke | fraktionslos | Nicht beteiligt | |
| | Manfred Weber | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Andrea Wechsler | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Tiemo Wölken | S&D | Dafür gestimmt |
Schutz kreativer Arbeit im Zeitalter künstlicher Intelligenz
Das EU-Parlament hat über einen Bericht abgestimmt, der sich mit dem Verhältnis zwischen generativer künstlicher Intelligenz (KI) und dem Urheberrecht befasst. Zukünftig sollen europäische Kreativschaffende besser geschützt und gleichzeitig die Entwicklung von KI in Europa ermöglicht werden.
Der Bericht fordert vor allem mehr Transparenz bei der Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte durch KI-Systeme. Anbieter von generativer KI sollen offenlegen, welche Werke sie zum Training ihrer Modelle verwendet haben. Außerdem sollen Rechteinhaber:innen eine angemessene Vergütung erhalten, wenn ihre Inhalte für das Training oder die Funktionsweise solcher Systeme genutzt werden. Gleichzeitig sollen Urheber:innen die Möglichkeit erhalten, ihre Werke von der Nutzung durch KI auszuschließen. Darüber hinaus sprechen sich die Abgeordneten dafür aus, einen europäischen Lizenzmarkt für urheberrechtlich geschützte Inhalte zu entwickeln, um Vereinbarungen zwischen KI-Unternehmen und Rechteinhaber:innen zu erleichtern. Auch der Presse- und Nachrichtenmediensektor soll besser geschützt werden, da dessen Inhalte häufig von KI-Systemen verarbeitet werden. In diesem Zusammenhang wird eine angemessene Vergütung für Medienunternehmen sowie der Schutz von Medienpluralismus und Informationsvielfalt betont.
Achtung: Die rechts dargestellten Abstimmungsergebnisse spiegeln nur das Abstimmungsverhalten der 96 deutschen EU-Abgeordneten wider und nicht das aller 720 EU-Abgeordneten.
Der Initiativbericht wurde insgesamt mit 460 Ja-Stimmen zu 71 Nein-Stimmen bei 88 Enthaltungen angenommen. Von den deutschen EU-Abgeordneten stimmten 58 dafür und elf dagegen. Es gab zwölf Enthaltungen.
