Frauenquote für Führungspositionen

Das Europäische Parlament stimmte mit 534 Ja-Stimmen zu 109 Nein-Stimmen für eine gesetzliche Frauenquote für Führungspositionen. Auch die deutschen Abgeordneten votierten fraktionsübergreifend mit großer Mehrheit für die Resolution.

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Dafür gestimmt
75
Dagegen gestimmt
9
Enthalten
9
Nicht beteiligt
6
Abstimmungsverhalten von insgesamt 99 Abgeordneten.
Name Absteigend sortieren Fraktion Wahlkreis Stimmverhalten
Portrait von Jan Philipp Albrecht Jan Philipp Albrecht DIE GRÜNEN/PIRATEN/ÖDP (Grüne/EFA) 15 - Schleswig-Holstein Dafür gestimmt
Portrait von Alexander Alvaro Alexander Alvaro FDP/FREIE WÄHLER (ALDE) 10 - Nordrhein-Westfalen Dagegen gestimmt
Portrait von Burkhard Balz Burkhard Balz CDU/CSU (EVP) 9 - Niedersachsen Dafür gestimmt
Portrait von Lothar Bisky Lothar Bisky DIE LINKE 5 - Brandenburg Dafür gestimmt
Portrait von Reimer Böge Reimer Böge CDU/CSU (EVP) 15 - Schleswig-Holstein Dagegen gestimmt
Portrait von Franziska Brantner Franziska Brantner DIE GRÜNEN/PIRATEN/ÖDP (Grüne/EFA) 1 - Baden-Württemberg Dafür gestimmt
Portrait von Elmar Brok Elmar Brok CDU/CSU (EVP) 10 - Nordrhein-Westfalen Dafür gestimmt
Portrait von Udo Bullmann Udo Bullmann SPD (S&D) 7 - Hessen Dafür gestimmt
Portrait von Reinhard Bütikofer Reinhard Bütikofer DIE GRÜNEN/PIRATEN/ÖDP (Grüne/EFA) 3 - Berlin Dafür gestimmt
Portrait von Daniel Caspary Daniel Caspary CDU/CSU (EVP) 1 - Baden-Württemberg Enthalten
Portrait von Georgios Chatzimarkakis Georgios Chatzimarkakis FDP/FREIE WÄHLER (ALDE) 12 - Saarland Dafür gestimmt
Portrait von Michael Cramer Michael Cramer DIE GRÜNEN/PIRATEN/ÖDP (Grüne/EFA) 3 - Berlin Dafür gestimmt
Portrait von Jürgen Creutzmann Jürgen Creutzmann FDP/FREIE WÄHLER (ALDE) 11 - Rheinland-Pfalz Dagegen gestimmt
Portrait von Albert Deß Albert Deß CDU/CSU (EVP) 2 - Bayern Dagegen gestimmt
Portrait von Christian Ehler Christian Ehler CDU/CSU (EVP) 5 - Brandenburg Nicht beteiligt
Cornelia Ernst Cornelia Ernst DIE LINKE 13 - Sachsen Dagegen gestimmt
Portrait von Ismail Ertug Ismail Ertug SPD (S&D) 2 - Bayern Dafür gestimmt
Portrait von Markus Ferber Markus Ferber CDU/CSU (EVP) 2 - Bayern Dafür gestimmt
Portrait von Knut Fleckenstein Knut Fleckenstein SPD (S&D) 6 - Hamburg Dafür gestimmt
Portrait von Karl-Heinz Florenz Karl-Heinz Florenz CDU/CSU (EVP) 10 - Nordrhein-Westfalen Dafür gestimmt
Portrait von Heinz Michael Gahler Heinz Michael Gahler CDU/CSU (EVP) 7 - Hessen Enthalten
Portrait von Evelyne Gebhardt Evelyne Gebhardt SPD (S&D) 1 - Baden-Württemberg Dafür gestimmt
Portrait von Jens Geier Jens Geier SPD (S&D) 10 - Nordrhein-Westfalen Dafür gestimmt
Portrait von Sven Giegold Sven Giegold DIE GRÜNEN/PIRATEN/ÖDP (Grüne/EFA) 10 - Nordrhein-Westfalen Dafür gestimmt
Portrait von Norbert Glante Norbert Glante SPD (S&D) 5 - Brandenburg Nicht beteiligt

In der Resolution fordert das Europäische Parlament den Frauenanteil in den Vorständen und Aufsichtsräten der größten börsennotierten Unternehmen der EU bis zum Jahr 2020 auf 40% zu erhöhen.

Zusätzlich wird die EU-Kommission aufgefordert, rechtlich verbindliche Regelungen zur Frauenquote vorzuschlagen, falls die Unternehmen keine freiwilligen Maßnahmen einleiten.

Aber auch die einzelnen Mitgliedstaaten sollen an der Realisierung der Frauenquote mitarbeiten. So sollen Maßnahmen wie die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Menschen sowie Ausgleichsmaßnahmen und steuerliche Anreize für Unternehmen vor allem berufstätigen Männern und Frauen helfen, Familie und Beruf besser kombinieren zu können.

Kommentare

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Die FRAUENQUOTE ist FALSCH! Die Frauenquote ist moralisch verwerflich, juristisch unhaltbar, wirtschaftspolitisch verheerend und gesellschaftspolitisch fatal!
www.jg-nf.de

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Unsere EU- Politiker und hier im Besonderen unsere feministischen (Männer wie Frauen) , die noch nie wirklich in der Wirtschaft gearbeitet haben, tun alles, um Europa und hier besonders Deutschland im wirtschaftlichen Wettbewerb zu schwächen.
Die großen Beratungsunternehmen wir ErnstYoung und McKinsey stimmen hier mit den anderen Beratern mit ein, weil sich hier ein neues Geschäftsfeld auftut: ",Diversity Management",, daher ist alles toll was Diversity kann und verspricht.
Es gibt aber seit letztem Jahr tatsächlich 3 wirklich wissenschaftliche Studien von Universitäten, nämlich der Uni Konstanz, der University of Michigan und der Uni Köln die belegen(vgl. FAZ, 20.02.2012):
1. Unternehmen mit der Diversity in den Top Positionen sind nicht besser, 2. die Quote hat in Norwegen bei den betroffenen Unternehmen und der Volkswirtschaft erheblichen Schaden verursacht, 3. eine Quote ist nach GG. und EU-Recht in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst ein Verstoß gegen geltendes Recht

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das ist Diskriminierung von Männern. Männer werden arbeitslos obwohl sie eine höhere Qualifikation haben auf Grund von politisch aufgezwungenen Quoten!!
wo ist die Frauenquote bei zb. der Müllbeseitigung und bei Kanalarbeiten??

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Man bekommt zunehmend den Eindruck, dass es A-Menschen (Frauen) und B-Menschen (v. a. Männer) gibt. Schon in der Schule ",durfte", ich bei fast jeder Lehrerin die Rechte der Frau diskutieren. Männerrechte wurden hingegen nicht thematisiert. Feminismus, die nächste totalitäre Ideologie? Der Weg scheint längst beschritten zu sein... Zeit, sich zu wehren?

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