Antwort 23.09.2026 von Nancy Faeser SPD
Aus meiner Sicht sollte jedoch alles darangesetzt werden, eine tragfähige Perspektive für die Fortsetzung der Arbeit von Lambda und damit auch für die Unterstützung queerer Jugendlicher zu sichern.
Aus meiner Sicht sollte jedoch alles darangesetzt werden, eine tragfähige Perspektive für die Fortsetzung der Arbeit von Lambda und damit auch für die Unterstützung queerer Jugendlicher zu sichern.
Die Entscheidung des Bundesministeriums, die Rahmenvereinbarung mit dem Jugendnetzwerk Lambda e.V. zu Ende 2026 zu kündigen, sehe ich mit großer Besorgnis.
Queere Jugendliche brauchen Schutz und Beratung. Förderung muss sich aber für alle Träger nach Bedarf, Qualität, Reichweite und Steuergeldeinsatz richten.
Was hier passiert, ist mehr als eine einzelne Sparmaßnahme: Das Familienministerium will nach 36 Jahren die verlässliche Grundfinanzierung für einen Verband streichen, der queeren Jugendlichen bundesweit Beratung, Räume und Vernetzung bietet.