(...) Ich habe gegen die Gesetzesänderung gestimmt, weil in einer freiheitlichen Gesellschaft der Körper dem Menschen gehören muss. Ich halte es für falsch, dass die Unversehrtheit nur dann geschützt sein soll, wenn der Bürger dem Staat aktiv widerspricht. (...)
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(...) Ich habe damit ein bundesweites Organspenderegister unterstützt, auf das Krankenhäuser im Ernstfall Zugriff erhalten, und wo sich alle – mit der Möglichkeit des Widerrufs – einfach registrieren können. Infos darüber und die Möglichkeit, sich gleich einzutragen, soll es zum Beispiel bei der Beantragung von Ausweisdokumenten geben. (...)
(...) Die tatsächlichen Zahlen von Menschen mit Spendenausweis und die aktuelle Gesetzgebung werden dieser Einstellung nicht gerecht. Deshalb wäre es richtig gewesen mit der Widerspruchslösung gesetzlich gegen zu steuern. Sie ermöglicht es Menschen, sich gegen eine Organ- und Gewebespende zu entscheiden und fördert die Aufklärung und Auseinandersetzung mit der Thematik. (...)
(...) Januar hat mich erreicht. Ich habe für die Widerspruchslösung gestimmt, die aber keine Mehrheit erhielt. Ich denke dabei in erster Linie an die Kranken, die Betroffenen, die dringend darauf warten. (...)
(...) Die Neuregelung der Organspende ist für rund 10.000 Menschen, die auf ein lebensrettendes Organ warten, und für ihre Familien von zentraler, ja existenzieller Bedeutung. Zu viele Menschen sterben, während sie vergeblich auf ein Spenderorgan warten. (...)
das deutsche Transplantationsgesetz verbietet es ausdrücklich, mit Organen zu handeln. Ähnliche Regelungen finden sich in fast allen Staaten der Welt – dies aus gutem Grund.