(...) dass Sie diese Passage meiner Rede gekürzt haben, lässt eines unter den Tisch fallen: Die FDP hat ISAF zweimal zugestimmt, dann zweimal abgelehnt und dann wieder zugestimmt. Frau Homburger hat versucht, das als eine konsequente Linie zu verkaufen. (...)
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(...) Dennoch steht die Bundesrepublik Deutschland hier bei ihren internationalen Partnern im Wort. Es geht im Kern um zwei Dinge: um die Zukunft Afghanistans und um unsere eigene Sicherheit. Die afghanische Bevölkerung vertraut auf deutsche Hilfe und die internationale Gemeinschaft auf unsere Solidarität. (...)
(...) Die Bundesregierung ist bereit, der Bitte der afghanischen Regierung und der Vereinten Nationen zu entsprechen und im Rahmen der internationalen Gemeinschaft und der NATO ihren substanziellen Beitrag zum Wiederaufbau Afghanistans fortzusetzen, um so zu einer dauerhaften Stabilität in einer kritischen Region der Welt beizutragen und eine friedliche wirtschaftliche und soziale Entwicklung Afghanistans zu ermöglichen. Dies geschieht neben dem militärischen Beitrag auch durch eine substanzielle Erhöhung des Beitrags zum zivilen Wiederaufbau um 70 Mio. (...)
(...) Sie kritisieren in Ihrem Schreiben die Tatsache, dass nationale Kompetenzen an die Europäische Union abgegeben werden. Dabei vergessen Sie allerdings, dass die Übertragung vormals nationaler Zuständigkeiten an die EU der Kern der europäischen Integration ist. (...)
(...) Ich bin in einer muslimischen Familie aufgewachsen und meine Eltern haben mir Werte vermittelt. Das hinterlässt kulturelle Spuren, weshalb ich auch gerne den Begriff "Kultur-Muslime" verwende. Ich denke, bei Taufschein-Christen ist das nicht anders. (...)
(...) Nahrungsmittelhilfe ist humanitäre Nothilfe, die für Menschen bereitgestellt werden muss, die sich aufgrund von Naturkatastrophen, politischen und ökonomischen Krisen oder gar Kriegen in einer Notsituation befinden, in der sie sich selbst nicht mehr versorgen können. Grundsätzlich gilt, dass Nahrungsmittelhilfe möglichst eine kurzfristige Hilfsmaßnahme sein sollte. Wichtig ist dabei auch, dass die Hilfe wirklich an den Bedürfnissen der Hungernden ausgerichtet wird und nicht beispielsweise dazu dient, Nahrungsmittelüberschüsse aus Europa und den USA in Entwicklungsländern los zu werden. (...)