Meines Erachtens ist der von Boris Pistorius vorgeschlagene Weg des verpflichtenden Fragebogens für Männer im wehrdienstfähigen Alter ein hinreichender Weg. Eine auf die Bundeswehr bezogene allgemeine Grundschulung erachte ich in der Breite als eine zu weitgehende Verpflichtung.
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Bei einer sorgfältigen Abwägung von für und wider ist es letztlich aber unsere Auffassung, dass eine allgemeine Wehrpflicht unterm Strich nicht der richtige Weg ist. Was es vor allem braucht, sind Investitionen und strukturelle Reformen.
Wir lehnen zurzeit eine Wehrpflicht ab, nicht nur weil sie einen starken Eingriff in die Freiheit junger Menschen darstellt, sondern auch aus strategischen Überlegungen mit Blick auf die Bundeswehr.
Ich will ein flexibles Renteneintrittsalter ein, das Belastungen in Berufen berücksichtigt. Keine pauschale Erhöhung – faire, langfristige Lösungen für alle.
Ich kann nicht einschätzen, ob die Wehrpflicht aktuell die richtige Antwort auf die Bedrohungslage ist, denn sämtliche Strukturen dafür müssten neu aufgebaut werden. Ich kann auch nicht einschätzen, welcher Prozentsatz der Wirtschaftsleistung als Zielmarke für unser Militärbudget angemessen ist, bisher gilt 2% als Zielmarke für unsere Bündnisverpflichtungen.
Um eine glaubhafte Truppenstärke unserer Bundeswehr zu erreichen, setzen wir als Unionsfraktion auf eine aufwachsende Wehrpflicht