(...) Die Einführung einer EU-weiten Einheitssprache - wie etwa Esperanto - halte ich indes für keinen sinnvollen Lösungsansatz. Die eigene Muttersprache ist für viele Menschen identitätsstiftend und eng mit der eigenen Heimat verbunden. (...)
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(...) Wir müssen feststellen, dass die gebrauchste Sprache und die Sprache des Internet-Zeitalters Englisch ist. So wie ich das sehe, haben wir nicht viele Alternative in diesem Punkt, als aus praktischen Gründen, Englisch zu verwenden, obwohl es selbstverständlich keine optimale Lösung ist. (...)
(...) Die deutschen Gerichte sind in der Lage, rasch, kompetent, effektiv und kostengünstig über Investor-Staat-Schiedsthemen zu befinden. Zudem sollen Investitionsschutzabkommen in erster Linie gegen Risiken wie Kriege, Umstürze, Revolten, Staatsbankrotte oder Willkür absichern, die in hochentwickelten Industrienationen unwahrscheinlich sind. Für ein Investitionsschutzabkommen mit den USA besteht daher aus Sicht Bayerns wie des Bundes kein Bedarf. (...)
(...) Als Befürworter der Postwachstums- und Gemeinwohlökonomie würde ich einen kompletten Umbau der Wirtschaft vorschlagen, auch wenn das in naher Zukunft nicht realisierbar ist. Die Postwachstumsökonomie ist eine Wirtschaftsform ohne Zwang zu ständigem Wachstum und wird vom Grundsatz „Weniger ist mehr!“ geleitet. Wir wollen mit weniger materiellem Aufwand mehr Lebensqualität erreichen. (...)