(...) Dazu stehen die Forschung aber erst noch am Anfang. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass Prävention und Gesundheitsförderung gestärkt werden, damit es erst gar nicht zu gefährlichen Erkrankungen kommt, die Organtransplantationen erfordern. Wir wissen, dass die Organspende auch für die Empfängerinnen und Empfänger zu erheblichen zusätzlichen gesundheitlichen Belastungen führt. (...)
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(...) Nicht zuletzt aus diesem Grund steht unser interfraktioneller Gesetzentwurf zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende ( https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/110/1911087.pdf ) der Widerspruchslösung in diesem Punkt entgegen. Im Gegensatz zur Widerspruchslösung halten wir fest an der Notwendigkeit der Zustimmung von Angehörigen in Fällen, in denen keine Erklärung des möglichen Organspenders zur Spendebereitschaft bekannt ist. Dies bedeutet zwar, dass sich Angehörige einer Entscheidung gegenübergestellt sehen; es bedeutet aber auch, dass sie "Nein" sagen können. (...)
(...) Sie haben Ihre erneute Frage zum Thema Elektrosmog bei Mobilfunk an mehrere Kollegen geschickt. Gustav Herzog ist der zuständige Fachpolitiker unserer Fraktion und hat Ihnen bereits geantwortet. (...)
(...) Ich hatte Ihnen ja geschildert, dass ich das Thema nicht federführend innerhalb der grünen Bundestagsfraktion behandle. Auch vor diesem Hintergrund verbietet es sich meines Erachtens über derartige „Fälschungsvorwürfe“ in Richtung „Stiftung Warentest“ zu spekulieren. Dass es durchaus unterschiedliche Ansichten und auch Interpretationen von Studien gibt, ist im politischen Raum im Übrigen absolut nichts Ungewöhnliches. (...)
(...) Für uns gibt es noch viele offene Fragen bezüglich der Wirkung von Mobilfunkbelastungen. Unabhängig davon, was jede und jeder selber damit an Befürchtungen verbindet oder nicht verbindet: Es gilt der Grundsatz des Vorsorgeprinzips. (...)