Grundsätzlich halten wir an der Rente mit 67 fest. Wir wollen aber, dass die Menschen selbst entscheiden können, wann sie in Rente gehen wollen. (...)
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(...) Die gesellschaftlichen Entwicklungen legen derzeit nicht nahe, dass älteren Arbeitnehmern die Arbeit ausgehen würde; derzeit steigt vielmehr das durchschnittliche Renteneintrittsalter. Einer Überalterung der Gesellschaft, die einen Druck in Richtung eines höheren Renteneintrittsalters erzeugen könnte, muss die Politik vor allem mit einer entschlossenen Familienförderung entgegenwirken.
(...) Als LINKE fordern wir, dass die Rente ab 67 zurückgenommen wird. Auch eine weitere Erhöhung des Renteneintritts halten wir für unverantwortlich. (...)
Ich bin fuer individualisierte Uebergaenge in das sogenannte Rentenalter, sobald das Erreichen der Grundsicherung nachgewiesen ist . (...)
(...) Wer länger arbeiten will und kann, sollte dies tun dürfen, wer nicht mehr kann auch keine zu hohen Abschläge erwarten. Kurzfristig wäre ich für ein gesetzliches Renteneintrittsalter von 65, 63 bei besonderen Belastungen im Beruf und die Möglichkeit auch noch früher in Rente zu gehen. Mittelfristig kann sich dies bei steigender Produktivität und entsprechende Struktur in der Rentenversicherung auch noch weiter absenken lassen. (...)