(...) Unter den alternativen Antrieben bevorzugen wir die Elektromobilität, da hier die Modellvielfalt stark wächst und der Strom direkt und ohne Umwandlungsverluste genutzt werden kann. Wenn der Strom jedoch in Wasserstoff umgewandelt wird, geht viel Energie verloren. (...)
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(...) Für uns als Union ist die Freiheit der Bürger bei der Auswahl ihrer Verkehrsmittel und die Offenheit für verschiedene Antriebssysteme elementar. Eine wie von Ihnen zurecht kritisierte einseitige Fixierung auf eine bestimmte Technologie, wie die E-Mobilität, wäre wenig effizient. Es kommt auf einen ausgewogenen Mix alternativer Antriebe an, bei dem auch der Verbrennungsmotor mit synthetischen Kraftstoffen einbezogen wird. (...)
(...) vielen Dank für Ihre Nachricht. Elektrofahrzeuge sind kein Allheilmittel, um den Straßenverkehr klima- und umweltfreundlich zu gestalten. Eine lebenswerte Stadt braucht mehr öffentliche Verkehrsmittel, mehr Radverkehr und kurze Wege zwischen Arbeiten, Wohnen und Versorgung. (...)

(...) Wir sind uns jedoch der Probleme, die sich aus der Rohstoffbilanz der Akkuproduktion für die Elektromobilität ergeben, bewusst. Am 25. (...)
(...) Um die Klimaziele zu erreichen braucht es aber eine grundlegende Verkehrswende: Weniger motorisierter Individualverkehr, Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene, konsequente Förderung des Umweltverbunds aus ÖPNV, Fahrrad- und Fußverkehr. Verkehrswende heißt nicht, die aktuell 47 Millionen Pkw mit Verbrennungsmotor durch 47 Millionen batterieelektrische Pkw zu ersetzen. (...)
(...) In der Tat ist es so, dass auch bei der Produktion von Elektroautos erhebliche Mengen Kohlenstoffdioxid ausgestoßen werden. Bei längeren Fahrtstrecken und einer hohen Gesamtfahrleistung werden diese Emissionen im Vergleich zu Modellen mit Verbrennungsmotoren allerdings wieder wettgemacht, insbesondere wenn das E-Auto mit Strom aus erneuerbaren Energien beladen wird. (...)