(...) In die rechtlichen Problematiken habe ich mich noch nicht eingarbeitet. Ich werde mich aber im Interesse der Homöopathie dafür einsetzen, dass diese Heilmethoden ihre Rechte erhalten genau wie die Schulmedizin. (...)
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(...) vielen Dank für Ihre interessante Frage. Ich kann Ihnen aus rein medizinischer nicht sagen, ob wir auf dem Gebiet der Homöopathie Nachholbedarf haben. In meiner Familie haben wir aber mit Homöopathie sehr gute Erfahrungen gemacht, daher bin ich demgegenüber sehr aufgeschlossen. (...)
(...) Für jedes neue Medikament muss nach dem Arzneimittelgesetz in sehr aufwändigen Studien die Wirksamkeit nachgewiesen werden, für Homöopathika wurde dies in Studien nie bewiesen. Die gesetzliche Krankenversicherung garantiert eine für alle gleiche hochwertige Grundversorgung. Dazu gehören für mich alle medizinisch erfolgversprechenden und nachweisbaren Therapien. (...)
(...) Wer Angehörige pflegt, braucht mehr Zeit für Zuwendung und oft auch finanzielle Unterstützung. Wir führen die Familienarbeitszeit für Pflegende ein. So ermöglichen wir Menschen, die Familienmitglieder pflegen, eine Freistellung von der Arbeit mit Lohnersatzleistung: Pflegende Angehörige können ihre Arbeitszeit für bis zu drei Monate ganz oder zum Teil reduzieren und erhalten in dieser Zeit eine Lohnersatzleistung, die sich in Höhe und Umfang am Elterngeld orientiert. (...)
(...) Es ist möglich und wünschenswert, mit den anerkannten Methoden der wissenschaftlichen Medizin Konsens in vielen Fachfragen herzustellen. Unabhängig von der kontroversen Debatte um Homöopathie ist gegen einen Verkauf in Apotheken nichts einzuwenden – allerdings auch nur dort, denn diejenigen, die ein homöopathisches Mittel kaufen wollen, sollen eine fachliche Beratung zu Symptomen oder Erkrankungen erhalten können. (...)