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(...) Einen weiteren konkreten Ansatz zur Schaffung neuer Beschäftigungsverhältnisse stellt der Vorschlag der LINKEN dar, die Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich zu verkürzen und so die gesellschaftlich notwendige Arbeit gerechter zu verteilen. Im Wahlprogramm der LINKEN heißt es hierzu: (...)
(...) Als ich 2009 das erste Mal für den Bundestag kandidiert habe, hielten wir es schon für dramatisch, dass 21% der Beschäftigten in Deutschland im Niedriglohnsektor arbeiten, heute sind es im Schnitt 23% - das ist fast ein Viertel der Beschäftigten! In unserem reichen Land Baden-Württemberg, im Speckgürtel der besonders reichen Region Stuttgart, nämlich in unseren beiden Kreisen Calw und Freudenstadt leben laut einer Untersuchung des Pestel-Instituts 30.000 Menschen, die unter einem gedachten Mindestlohn von 8,50 Euro arbeiten. Sie bringen als Vollzeitbeschäftigte im Schnitt einen Monatsnettolohn von 785 Euro nach Hause, als Minijobber mit Wochenarbeitszeiten von durchschnittlich 10,5 Stunden erhalten sie ein monatliches Taschengeld von 270 Euro. (...)
(...) In ihrem Bundestags-Wahlprogramm fordert DIE LINKE - vermutlich als einzige Partei - ein Verbot der Leiharbeit. Wörtlich heißt es dort weiter: „Bis zu dessen Umsetzung ist mit sofortiger Wirkung die gleiche Bezahlung für Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter und Beschäftigte der Stammbelegschaft durchzusetzen. (...)
(...) Für mich ist damit die Einführung des allgemein verbindlichen Mindestlohns damit Grundvoraussetzung um das Ideal der Vereinbarkeit für alle zu erreichen. Daneben muss sicher gestellt werden, dass Familien, das schließt Alleinerziehende ein, bei Jobverlust nicht an den gesellschaftlichen Rand gedrückt werden. (...)
(...) 1) Eine Forderung, die von Der PARTEI vertreten wird und der ich mich vorbehaltlos anschließen kann: Arbeitslose halbieren! Ein zentraler Punkt des Zehn-Punkte-Regierungsprogramms Der PARTEI ("Das BIER entscheidet" - http://www.die-partei.de/regierungsprogramm/ ) ist die Forderung nach Einführung einer Faulenquote von 17% bei wirtschaftlichen Führungspositionen. Diese Quote muss nicht etwa durch Entlassung und Ersatz, sondern kann auch durch Ergänzung der Chefetagen mit einer angemessenen Anzahl an Faulen, Drückebergern und Müßiggängern erreicht werden. (...)
(...) Ich bin schon immer in den Kommunalwahlen für die Freien Wähler aktiv, ich war auch schon im Stadtrat von Herrenberg (1999-2004) und bin der Basisdemokratie deshalb verbunden. Dies ist eines der wesentlichen Programme der Freien Wähler, weshalb ich dazu tendiert habe. (...)