| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Beatrix Hegenkötter | SPD | 26 - Stralsund II | Dagegen gestimmt |
| | Birgit Hesse | SPD | 27 - Nordwestmecklenburg I | Dagegen gestimmt |
| | Katy Hoffmeister | CDU | 11 - Landkreis Rostock I | Dafür gestimmt |
| | Nadine Julitz | SPD | 20 - Mecklenburgische Seenplatte III | Dagegen gestimmt |
| | Dagmar Kaselitz | SPD | 22 - Mecklenburgische Seenplatte V | Dagegen gestimmt |
| | Christine Klingohr | SPD | 32 - Ludwigslust-Parchim V | Dagegen gestimmt |
| | Torsten Koplin | Die Linke | 2 - Neubrandenburg I | Dagegen gestimmt |
| | Nikolaus Kramer | AfD | 35 - Vorpommern-Greifswald IV | Nicht beteiligt |
| | Thomas Krüger | SPD | 14 - Mecklenburgische Seenplatte II | Dagegen gestimmt |
| | Franz-Robert Liskow | CDU | 13 - Mecklenburgische Seenplatte I - Vorpommern- Greifswald I | Dafür gestimmt |
| | Bettina Martin | SPD | 36 - Vorpommern-Greifswald V | Dagegen gestimmt |
![]() | Michael Meister | AfD | 5 - Hansestadt Rostock II | Dafür gestimmt |
| | Heiko Miraß | SPD | 33 - Vorpommern-Rügen IV | Dagegen gestimmt |
| | Ralf Mucha | SPD | 4 - Hansestadt Rostock I | Dagegen gestimmt |
![]() | Michael Noetzel | Die Linke | 11 - Landkreis Rostock I | Dagegen gestimmt |
| | Robert Northoff | SPD | 3 - Neubrandenburg II | Dagegen gestimmt |
| | Constanze Oehlrich | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 8 - Schwerin I | Dafür gestimmt |
| | Christian Pegel | SPD | 1 - Greifswald | Dagegen gestimmt |
| | Daniel Peters | CDU | 7 - Hansestadt Rostock IV | Dafür gestimmt |
| | Mandy Pfeifer | SPD | 9 - Schwerin II | Nicht beteiligt |
| | Steffi Pulz-Debler | Die Linke | 31 - Ludwigslust-Parchim IV | Dagegen gestimmt |
| | Sylva Rahm-Präger | SPD | 34 - Vorpommern-Rügen V | Nicht beteiligt |
| | Marc Reinhardt | CDU | 14 - Mecklenburgische Seenplatte II | Dafür gestimmt |
| | Torsten Renz | CDU | 15 - Landkreis Rostock III | Nicht beteiligt |
| | Stephan J. Reuken | AfD | 30 - Vorpommern-Greifswald III | Dafür gestimmt |
35 Jahre Deutsche Einheit – Demokratie würdigen, SED-Unrecht nicht vergessen
Der Landtag hat einen Antrag der CDU-Fraktion zum 35. Jahrestag der Deutschen Einheit beschlossen. Darin würdigt das Parlament den 3. Oktober 1990 als historischen Meilenstein, der durch den friedlichen Protest und den Freiheitswillen der Bürger:innen der DDR ermöglicht wurde. Zugleich wird hervorgehoben, dass Mecklenburg-Vorpommern mit der Wiedervereinigung seine Eigenstaatlichkeit und einen demokratisch gewählten Landtag erhielt. Auch 35 Jahre später bleibe die umfassende Aufarbeitung des SED-Unrechts eine dauerhafte Aufgabe.
Der Landtag spricht sich dafür aus, das Jubiläum im Herbst 2025 besonders zu würdigen und den Landtag selbst zu einem zentralen Ort des Erinnerns zu machen. Geplant sind eigene Veranstaltungen unter Einbeziehung von Zeitzeug:innen, Opfern des SED-Unrechts, Vertreter:innen der Bürgerbewegung sowie Schüler:innen. Dabei sollen die Leistungen der friedlichen Revolution, die Lebensleistungen der Menschen in Ostdeutschland, die Rolle des Landtages und die Auseinandersetzung mit dem SED-Unrecht im Mittelpunkt stehen. Zudem wird die Landesregierung aufgefordert, die Gedenkstättenarbeit im Land strukturell und finanziell zu stärken, Gedenkstättenbesuche für Schüler:innen verbindlicher zu unterstützen und die Einrichtung eines „Arno-Esch-Zentrums für Demokratie, Freiheit und Aufarbeitung“ zu prüfen.
Der Antrag wurde mit 32 Nein-Stimmen zu 29 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung von Horst Förster (AfD-Fraktion) abgelehnt.
