Fragen und Antworten

Über Andreas Sönnichsen

Ausgeübte Tätigkeit
Professor für Allgemein- und Familienmedizin an der Medizinischen Universität Wien/Österreich
Berufliche Qualifikation
Facharzt für Innere Medizin
Wohnort
Gräfelfing (bei München)
Geburtsjahr
1957

Andreas Sönnichsen schreibt über sich selbst:

Portrait von Andreas Sönnichsen

Mein Name ist Andreas Sönnichsen. Ich bin 64 Jahre alt, verheiratet, habe sechs Kinder und vier Enkelkinder. Ich lebe mit meiner Familie in München (Gräfelfing) und Salzburg.

Ich bin in Hamburg geboren und in München aufgewachsen, habe an der Illinois Wesleyan University in Bloomington, Illinois, USA, und an der Ludwig-Maximilians-Universität München Medizin studiert, anschließend in München meine Facharztausbildung für Innere Medizin absolviert und mich 1998 in München (Moosach) als hausärztlicher Internist in eigener Praxis niedergelassen. 2006 trat ich eine Professur für Allgemeinmedizin an der Paracelsus Universität Salzburg an, von 2012-2018 lehrte ich an der Universität Witten/Herdecke, und seit 2018 leite ich an der Medizinischen Universität Wien die Abteilung für Allgemein- und Familienmedizin am Zentrum für Public Health.

Meine beruflichen und wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die evidenzbasierte Medizin und die Patientensicherheit. In diesem Zusammenhang vertrete ich eine kritische Haltung gegenüber der technisierten und pharmazielastigen Medizin, in der wirtschaftliche Interessen nicht selten über den Interessen der Patient*innen stehen. Ich setze mich daher für eine menschliche, ganzheitliche Medizin ein, die frei von Interessenkonflikten die körperliche und seelische Gesundheit des Individuums in den Mittelpunkt stellt.

Mein politisches Engagement begann Anfang 2020. Es war für mich unerträglich, wie die Politik in der CoronaKrise aus Panik jegliches Augenmaß verloren und ohne wissenschaftliche Evidenz Grundrechte eingeschränkt, die Wirtschaft an die Wand gefahren und unsere Kinder für die vermeintliche Rettung von Leben missbraucht und um ihre Zukunft gebracht hat. Kein vernünftiger Mensch leugnet Virus oder Erkrankung, aber es ist ein Grundsatz der Medizin, für alle medizinischen Maßnahmen ein Abwägen zwischen Nutzen und Schaden durchzuführen, um dann gemeinsam mit dem Patienten zu einer informierten, ausgewogenen Entscheidung zu kommen. Dieser Grundsatz ist in der Coronakrise von Politikern, Wissenschaftlern und leider auch der Mehrheit der Ärztinnen und Ärzte missachtet worden. "Koste es was es wolle" und "alternativlos" hat man sich auf die Verhinderung von COVID-19 gestürzt und vollkommen außer Acht gelassen, welcher immense Schaden für Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und auch Gesundheit durch die Maßnahmen angerichtet wird.

Die Corona-Krise ist für mich symptomatisch für eine generelle politische Fehlentwicklung, die einseitig Konzern- und Partikularinteressen dient. Wir brauchen eine ganz neue Politik: für unsere Bürgerinnen und Bürger, für die Menschen in unserem Land, für unseren Planeten, damit auch unsere Kinder und Enkel noch in Freiheit und Wohlstand in einer intakten Umwelt leben können.   

Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2021

Angetreten für: dieBasis
Wahlkreis: München-Nord
Wahlkreis
München-Nord
Wahlkreisergebnis
1,50 %
Erhaltene Personenstimmen
2540
Wahlliste
Landesliste Bayern
Listenposition
1

Politische Ziele

Im Bundestag werde ich mich für ein sofortiges Ende der nicht wissenschaftsbasierten Corona-Maßnahmen einsetzen, die mehr Schaden anrichten als nützen. Die Pandemie kann nur durch Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger überwunden werden. Ein direkter oder indirekter Impfzwang zu einer Impfung, deren Langzeiteffektivität und -sicherheit nicht wissenschaftlich nachgewiesen wurde, ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar, so wie alle anderen Grundrechtseinschränkungen unter dem Vorwand der Pandemiebekämpfung. Der internationale Vergleich zeigt eindeutig, dass Länder, die im Pandemie-Management auf Eigenverantwortung und Bürgerrechte gesetzt haben, nicht mehr Erkrankungen und Übersterblichkeit aufweisen als Deutschland. Es gibt keinen einzigen stichhaltigen wissenschaftlichen Beweis, dass Lockdown, Maskenpflicht und Impfung Leben gerettet haben. Die gesamte staatliche Propaganda basiert auf Annahmen und Modellrechnungen, die durch Länder, die auf diese Maßnahmen verzichtet haben, widerlegt werden.

Die Corona-Krise ist für mich symptomatisch für eine Politik, die sich meilenweit von ihren Bürgerinnen und Bürgern entfernt hat und in erster Linie Lobbyisten, Konzern- und Partikularinteressen von Superreichen dient. Wir brauchen endlich wieder Politik von Bürgerinnen und Bürgern für Bürgerinnen und Bürger. Basisdemokratie, die auf informierten Entscheidungen beruht, ist das Gebot der Stunde. Wir brauchen wieder unabhängige, ausgewogene Medien, einen unabhängigen, offenen wissenschaftlichen Diskurs statt der Diffamierung und Diskreditierung abweichender Meinungen.

Diesen offenen und ehrlichen Diskurs brauchen  wir nicht nur zur Bewältigung der Corona-Pandemie, sondern auch, um die diversen anderen Krisen in den Griff zu bekommen: Klimakrise, Flüchtlingskrise, Wirtschaftskrise, Krise des Gesundheitssystems.

Ich trete ein für eine Erneuerung unseres Wirtschaftssystems weg vom Credo des unendlichen Wachstums hin zu echter Nachhaltigkeit, die uns gleichbleibenden Wohlstand für alle Menschen in unserem Land erhält und gleichzeitig unsere Natur und Umwelt bewahrt.

Ich trete ein für ein solidarisches Gesundheitssystem in öffentlicher Hand, Ausstieg aus der Zweiklassenmedizin hin zu einer dezentralen solidarischen Krankenversicherung für alle, mit öffentlichen Krankenhäusern, auch in der Peripherie, die nicht der Gewinnmaximierung von Konzernen sondern der bestmöglichen Versorgung der Menschen dienen. 

Ich trete ein für die Beseitigung von Flüchtlingsursachen, Reglementierung des Waffenexports und Unterstützung von friedlicher Erneuerung, Wirtschaftsaufbau und Schaffung von freiheitlich-demokratischer, sozialer Ordnung in den Ländern, aus denen die Menschen fliehen.

Ich trete ein für eine umfassende Bewältigung der Klimakrise, die nicht einseitig auf nicht ausgereifte Elektromobilität, Windräder und Photovoltaikanlagen setzt (hier wird im Moment eine Lobby gegen die nächste ausgetauscht....), sondern die Komplexität zwischen Klimaveränderungen und wirtschaftlichen sowie sozialen Problemfeldern berücksichtigt.  

Ich trete ein für die Einbeziehung von informierten Bürgerinnen und Bürgern in politische Entscheidungen, regelmäßige Volksentscheide zu wichtigen Themen und richtungsweisender Gesetzgebung.

Die Basisdemokratische Partei Deutschland setzt auf den basisdemokratischen informierten Konsens und die faire, transparente und ehrliche Diskussion der brennenden Themen unserer Zeit unter Einbeziehung des komplexen Wissens der Vielen. Wir umschreiben dies mit "Schwarmintelligenz". Wir können als Wissensgemeinschaft so viel mehr erreichen als die in der Corona-Krise vorherrschende Entscheidungsfindung durch einige wenige einseitige "Experten". Wir wollen die Macht von Politikern und Wirtschaftsgrößen begrenzen, damit Entscheidungen getroffen werden, die uns allen dienen und nicht nur einigen wenigen. Und wir fordern einen achtsamen Umgang miteinander, in der Politik, in der Gesellschaft und mit unserer Umwelt, unserer wunderschönen Heimat Erde, auf der auch unsere Kinder in Freiheit und Wohlstand leben sollen.