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Wie stehen Sie zur Übernahme der zahnärztlichen Behandlungskosten durch die Krankenkassen?

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Andreas Stoch
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Frage von Andreas S. •

Wie stehen Sie zur Übernahme der zahnärztlichen Behandlungskosten durch die Krankenkassen?

Sehr geehrter Herr Stoch,
ehrlich gesagt war ich geschockt, als ich aus den Reihen der Wirtschaftsunion der CDU die Forderung hörte, dass die Bürger*innen die Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz in Zukunft komplett selbst bezahlen sollen. Das wäre für mich überhaupt nicht finanzierbar. Ich finde die extrem hohe Selbstbeteiligung bei Sehhilfen schon sehr problematisch… Wie stehen Sie und Ihre Partei dazu?
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas S.

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Antwort von SPD

Sehr geehrter Herr S.,

vielen Dank für Ihre Frage. Auch ich war ehrlich gesagt irritiert über den Vorschlag aus den Reihen des CDU-Wirtschaftsrats. Eine vollständige Privatisierung von Zahnbehandlungen und Zahnersatz würde viele Menschen erheblich belasten und ist aus meiner Sicht sozialpolitisch wie gesundheitspolitisch der falsche Weg. Gesundheit darf keine Frage des Geldbeutels sein.

Gerade bei zahnmedizinischen Leistungen geht es nicht um Luxus, sondern um notwendige medizinische Versorgung und damit um Lebensqualität, Prävention und Teilhabe. Wer Kosten vollständig auf Patientinnen und Patienten verlagert, riskiert eine Verschärfung sozialer Ungleichheit und langfristig sogar höhere Folgekosten im Gesundheitssystem.

Die SPD Baden-Württemberg und ich persönlich stehen für ein solidarisch finanziertes Gesundheitssystem. Notwendige Behandlungen müssen für alle zugänglich und bezahlbar bleiben. Dafür setzen wir uns politisch. 

 

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Stoch

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