Die STOA des EU Parlaments veröffentlicht 7-21 eine Metastudie zur Auswirkung von 5G, fordert weitere Studien und bis dahin Ausbaustopp. Haben Sie die Studie gelesen, was werden Sie tun?

Portrait von Christoph de Vries
Christoph de Vries
CDU
0 %
/ 0 Fragen beantwortet

Die STOA des EU Parlaments veröffentlicht 7-21 eine Metastudie zur Auswirkung von 5G, fordert weitere Studien und bis dahin Ausbaustopp. Haben Sie die Studie gelesen, was werden Sie tun?

Guten Tag!
Das Science Technology Options Assessment Komitee (STOA) des Europaparlaments veröffentlichte im Juli 21 eine Studie über die gesundheitlichen Auswirkungen von 5G.
Darin wird gefordert, die biologischen Effekte von 5G, besonders die Frequenz zwischen 6 und 300 GHZ, bei Menschen aber auch Flora und Fauna weiter zu untersuchen und bis dahin einen Ausbaustopp zu verfügen.
Andernfalls sei es „ein Experiment an der menschlichen Bevölkerung, in kompletter Unkenntnis der Konsequenzen“ (https://www.europarl.europa.eu/stoa/en/document/EPRS_STU(2021)690012).
Vor allem sei es ein Fehler, die nichtthermischen Auswirkungen nicht zu untersuchen, was bislang nicht gemacht wurde. Die Studienlage werde oft verharmlost, die Richtlinien der ICNIRP hätten keine ausreichende Schutzfunktion.
Dies sind die Ergebnisse einer fundierten Metaanalyse, keine „Verschwörungstheorien“
Was werden Sie tun, um die Bevölkerung vor so einem Massenexperiment ohne ausreichende Studienlage zu schützen?
LG

Frage von Eva M. am
Portrait von Christoph de Vries
Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 5 Stunden 2 Minuten

Sehr geehrte Frau Möckel,

haben Sie herzlichen Dank für Ihre Anfrage zu den gesundheitlichen Auswirkungen der 5G-Technologie und der neuen Studie.

Meine Fraktionskollegen und ich können nicht überprüfen, ob die genannte Studie wissenschaftlich fundiert ist.
In jedem Fall ist sie ernst zu nehmen, denn für die Union steht der Gesundheitsschutz der Bürger an erster Stelle.
Bei allen 5G-Fragen orientieren wir uns am Urteil des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS). Dieses müsste sich nun mit den Ergebnissen der Studie auseinandersetzen. Dafür plädieren wir.
Nichtsdestotrotz geht das BfS sowie die Bundesregierung nach derzeitigem Stand von Wissenschaft und Technik davon aus, dass bei der Einhaltung der gesetzlich definierten Grenzwerte keine Gesundheitsgefahr von der 5G-Technologie zu erwarten ist.

Informationen zu den Untersuchungen des Bundesamtes für Strahlenschutz zur 5G-Technologie finden Sie in den unten beigefügten Links:
https://dserver.bundestag.de/btd/19/183/1918334.pdf

https://www.bfs.de/DE/themen/emf/kompetenzzentrum/forschung/mobilfunk/mobilfunk_node.html

https://www.bfs.de/SharedDocs/Downloads/BfS/DE/broschueren/emf/standpunkt-5g.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Mit freundlichen Grüßen

Christoph de Vries

Was möchten Sie gerne wissen von:
Portrait von Christoph de Vries
Christoph de Vries
CDU