Ein Gesundheitswesen, in dem es um den Menschen geht und nicht ums Geld (Pharmaindustrie), um Therapiefreiheit statt deren Einschränkung z.B. durch ImpfVorhaltepauschalen u.a. Was tun Sie dafür?
siehe z.B. homepage von "Ärzte f. freie Impfentscheidung (ÄFI)", oder "weil's hilft"
Sehr geehrte Frau L.,
vielen Dank für Ihre Nachricht und die detaillierte Darstellung Ihrer Anliegen.
1. Impfungen, Solidarität und Herdenschutz
Ich sehe Impfungen als einen wichtigen Bestandteil einer solidarischen Gesundheitspolitik. Nicht nur als individueller Schutz, sondern auch im Sinne der Gemeinschaft: Hohe Impfquoten schützen vulnerable Gruppen, sichern die Funktionsfähigkeit unseres Gesundheitssystems und reduzieren langfristige Folgekosten. Impfverweigerung kann diese solidarische Verantwortung gefährden – aus meiner Sicht ein ernstzunehmendes Problem für die öffentliche Gesundheit. Die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, wissenschaftlich fundierte Präventionsmaßnahmen konsequent umzusetzen und öffentlich klar zu kommunizieren.
2. Gesundheitssystem im Dienste der Menschen
Als Politikerin ist es mir wichtig, ein Gesundheitssystem zu unterstützen, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht wirtschaftliche Interessen einzelner Akteure. Wir müssen evidenzbasierte Medizin und Prävention stärken, unnötige Bürokratie und Fehlanreize reduzieren und dafür sorgen, dass Patient*innen jederzeit fundierte Therapieoptionen erhalten – ohne dass wirtschaftliche oder politische Zwänge die medizinische Entscheidung dominieren.
3. Therapiefreiheit und evidenzbasierte Medizin
Therapiefreiheit ist ein hohes Gut, muss jedoch mit wissenschaftlich fundierten Leitlinien in Einklang gebracht werden. Mein Ziel ist es, dass Ärztinnen und Ärzte evidenzbasierte Empfehlungen geben können, die auf dem neuesten Stand der Forschung sind, während gleichzeitig Patient*innen ausreichend aufgeklärt werden, um eigenverantwortlich entscheiden zu können.
4. Verantwortung aus der Pandemie
Die Corona-Zeit hat uns allen vor Augen geführt, wie eng individuelle Entscheidungen, Solidarität und die Stabilität unseres Gesundheitssystems zusammenhängen. Daraus erwächst eine gemeinsame Verantwortung: Aufklärung, Prävention und gesellschaftliche Solidarität müssen Hand in Hand gehen. Als Landtagsabgeordnete und Kandidatin setze ich mich dafür ein, dass diese Lehren konsequent in die gesundheitspolitische Arbeit einfließen.
Mit freundlichen Grüßen
Daniela Evers, Landtagskandidatin und direkt gewählte Landtagsabgeordnete für den Landtagswahlkreis Freiburg I
